Merkel lobt Chinas Euro-Glauben

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Angela Merkel und der Staatspräsidenten der Volksrepublik China, Hu Jintao.

Los Cabos - Bundeskanzlerin Merkel hat Chinas Rolle bei der Bewältigung der europäischen Schuldenkrise gewürdigt.

Bei einem Treffen mit Staats- und Parteichef Hu Jintao am Montag am Rande des Gipfels der großen Industrie- und Schwellenländer (G20) im mexikanischen Los Cabos bekräftigte Merkel nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen, es sei wichtig, dass China immer wieder Vertrauen in den Euro bewiesen habe. Merkel habe ihre Sicht von der notwendigen weiteren Entwicklung im Euroraum dargelegt, hieß es.

Merkels Frisur im Wandel der Zeit

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Für China habe der G20-Gipfel „besondere Bedeutung“, um die Schuldenprobleme der Europäer und die Ausbreitungsgefahr der Krise in den Griff zu bekommen, sagte Chinas Vizefinanzminister Zhu Guangyao in Los Cabos. Exportweltmeister China leide stark unter dem Rückgang der Nachfrage seines größten Handelspartners und der Verschlechterung der Weltkonjunktur.

China, das die weltgrößten Devisenreserven besitzt, investiert in den europäischen Rettungsschirm ESM und Staatsanleihen von EU-Staaten, ohne dass die genaue Höhe bekannt ist. Zhu Guangyao sagte: „Es ist keine einseitige Unterstützung, sondern Kooperation.“ Ähnlich trage China zu den Ressourcen des Währungsfonds (IWF) bei.

Bei der geplanten Aufstockung der IWF-Mittel um 430 Milliarden US-Dollar werde China „nicht abseits“ stehen, sagte Zhu Guangyao, wollte aber nicht die Höhe der Beteiligung nennen. Er bekräftigte, dass China dafür größere Mitsprache verlange. Die IWF-Reform solle auf dem Jahrestreffen im Oktober abgeschlossen werden.

dpa

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