Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen sinkt

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Bei dem Horrorunfall auf der A1 bei Stuhr starben im vergangenen Dezember zwei Personen.

Hannover - Die Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen ist 2009 deutlich gesunken. Landesweit kamen auf den Straßen 542 Menschen ums Leben.

Dies waren 53 weniger als im Vorjahr, insgesamt rund neun Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. In Bremen erhöhte sich die Zahl der Verkehrstoten um einen auf 13. Bundesweit sank die Zahl der getöteten Verkehrsopfer um 7 Prozent auf 4160. Dies ist der niedrigste Wert seit 1950.

Der ADAC führt die erfreuliche Entwicklung in Niedersachsen unter anderem auf die Arbeit der Unfallkommissionen zurück. Die aus Fachleuten verschiedener Behörden und Organisationen zusammengesetzten Gremien hätten durch die von ihnen empfohlenen Maßnahmen erheblich zur Entschärfung von Unfallschwerpunkten beigetragen, sagte ADAC-Verkehrsexperte Hermann Fedrowitz.

Günstig wirkten sich auch die verschiedenen Projekte zur Verbesserung der Fahrsicherheit von jungen Verkehrsteilnehmern aus. Hinzu komme die ständige technische Verbesserung der Autos, was die passive Sicherheit erhöhe. Verstärkte Kontrollen der Polizei und nicht zuletzt die deutlich erhöhten Bußgelder zum Beispiel für Raser und Drängler täten ebenfalls ihre Wirkung.

Trotz der insgesamt positiven Entwicklung sind in Niedersachsen mit 68 Toten je eine Million Einwohner im Vergleich zu ganz Deutschland aber immer noch überdurchschnittlich viele Menschen auf den Straßen ums Leben gekommen. Bundesweit waren es 51 je eine Million Einwohner. In Relation mehr Verkehrstote als in Niedersachsen gab es nur in Sachsen-Anhalt (69 je eine Million Einwohner), Brandenburg (80) und Mecklenburg-Vorpommern (94).

Quelle: kreiszeitung.de

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