33-Jähriger in Haft

Tödlicher Familienstreit am Heiligabend

Wolfsburg - Es sollte eine Feier im Familienkreis werden, am Ende gab es einen Toten. In Wolfsburg ist am Heiligabend ein Streit eskaliert. Der mutmaßliche Mörder sitzt in Haft. Er soll mit einem Küchenmesser den Lebensgefährten seiner Mutter erstochen haben.

Nach einem tödlichen Familienstreit in Wolfsburg ist gegen einen 33-Jährigen Haftbefehl erlassen worden. Der Mann steht in dringendem Tatverdacht, am Heiligabend den 45 Jahre alten Lebensgefährten seiner Mutter erstochen zu haben, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Beamten stellten am Tatort ein Küchenmesser als mögliche Tatwaffe sicher. Der mutmaßliche Täter hatte dort gemeinsam mit seiner 55 Jahre alten Mutter, dem späteren Opfer und einem 47 Jahre alten Bekannten den Feiertag verbracht.

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei war es im Laufe des Abends zu einem Streit zwischen dem Sohn und dem Lebensgefährten der Mutter gekommen, der dann eskalierte. Der 45-Jährige erlitt schwere Verletzungen im Oberkörper. Rettungskräfte und der Notarzt versuchten noch, den Mann zu reanimieren. Er starb jedoch wenig später im Krankenhaus. Die Polizei nahm den 33-Jährigen noch am Abend fest.

Die Ursache des Streits ist nach Auskunft der Polizei noch unklar. Da alle Beteiligten Alkohol getrunken hatten, wurde ihnen jeweils eine Blutprobe entnommen. Die Beamten beschlagnahmten und versiegelten den Tatort. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig beantragte eine Obduktion des Leichnams. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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