Wieder mehr Störche in Niedersachsen

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Storch

Hannover/Verden - Störche werden immer mehr in Niedersachsen und Bremen. Insgesamt ließen sich in diesem Jahr 495 Paare, darunter viele Neuansiedler in den beiden Ländern nieder, teilte der Nabu Niedersachsen am Samstag auf der Jahresversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Weißstorchschutz mit.

„Es ist das beste Resultat seit 40 Jahren“, sagte Gert Dahms vom Nabu laut Mitteilung. 975 Jungtiere wurden flügge. Im Vorjahr war die Zahl auf 446 Paare gestiegen, die ebenfalls 975 Junge aufzogen. Der Trend ist bundesweit zu beobachten. Gründe dafür sehen die Storchbetreuer in den verbesserten Nahrungsbedingungen in den afrikanischen Überwinterungsgebieten aufgrund von Regenfällen. Auch würden etliche Störche bereits in Spanien überwintern und von dort früh zurückkehren. Das sei für eine erfolgreiche Brut meist von Vorteil, sagte Dahms.

Seit 1970 werden Weißstörche in Niedersachsen und Bremen flächendeckend betreut. Nach der langen Trockenheit im Frühjahr hatten die Experten zunächst befürchtet, dass fehlende Regenwürmer - Hauptnahrung für die Jungen in den ersten Wochen - sich negativ auf die Nachwuchszahlen auswirkten. „Ein gravierender Einbruch trat nicht ein“, sagte Dahms. Allerdings seien in den westlichen Regionen durchschnittlich mehr Junge flügge geworden als in den östlichen, wo oft noch weniger Regen fiel. Es sei jedoch wichtig, dass die Störche weiterhin in der Landschaft Nahrungsbedingungen vorfänden, die weitere Ansiedlungen mit gutem Bruterfolg ermöglichten.

Quelle: kreiszeitung.de

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