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Weil er seine Oma in Delmenhorst ermordet hat: 22-Jähriger vor Gericht

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Von: Fabian Raddatz

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Gewürgt und mit einem Hammer erschlagen: Weil er seine Oma ermordet haben soll, steht ein 22-jähriger Mann seit Dienstag vor dem Landgericht Oldenburg.

Oldenburg – Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, die 1941 geborene Frau im August 2022 in Delmenhorst zunächst gewürgt und anschließend mit Gegenständen, insbesondere einem Hammer, erschlagen zu haben, wie ein Gerichtssprecher sagte. Der Mann soll an Schizophrenie erkrankt sein und daher im Zustand verminderter oder nicht vorhandener Schuldfähigkeit gehandelt haben. Er ist derzeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

22-Jähriger steht wegen Ermordung seiner Oma vor Gericht
Der Angeklagte sitzt vor Prozessbeginn in einem Gerichtssaal im Landgericht und hält sich einen Aktendeckel vor das Gesicht. © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Der Angeklagte ist zurzeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht, das Gericht muss über eine dauerhafte Unterbringung entscheiden. Auf Antrag der Verteidigung schloss das Gericht die Öffentlichkeit vom Prozess aus. Die Verhandlung wird am 9. Februar 2023 fortgesetzt. Dann könnte möglicherweise auch schon das Urteil gesprochen werden.

22-Jähriger steht wegen Ermordung seiner Oma vor Gericht

Vor Gericht steht auch Ex-Hells-Angels-Boss Frank Hanebuth.  Dem ehemaligen Rockerboss aus Hannover werden Drogenhandel und Zuhälterei vorgeworfen. Neben Hanebuth sitzen weitere 46 mutmaßliche Ex-Mitglieder und Helfer der Hells Angels auf der Anklagebank. Und auch ein Mann aus Niedersachsen ist angeklagt. Er soll zusammen mit anderen Personen geplant haben, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zu entführen. (far/dpa)

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