Weihnachtsgeschenke: So machen Sie Ihr Kind glücklich

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Kinder erwarten Heilig Abend gespannt, ob die richtigen Weihnachtsgeschenke unterm Baum liegen.

Um an Weihnachten Kinderaugen zum Strahlen zu bringen, braucht es keine Geschenkberge unterm Tannenbaum. Viel wichtiger ist, dass Sie Ihrem Sprössling mit den Weihnachtsgeschenken einen Herzenswunsch erfüllen. Eine kleine Einführung in die Kunst des Schenkens.

Manche Kinder werden mit Weihnachtsgeschenken überschüttet. Das heißt jedoch nicht, dass sie glücklicher sind. Kinder schreiben gerne einen schier unendlichen Wunschzettel. Aber nicht alle Dinge, die auf der Liste stehen, haben die gleiche Bedeutung für die Kleinen. Wenn Sie frühzeitig mit den Weihnachtsvorbereitungen beginnen, haben Sie Zeit herauszufinden, welches Weihnachtsgeschenk Ihrem Kind wirklich wichtig ist.

Wünsche frühzeitig sammeln

Beobachten Sie Ihr Kind nicht nur in der Adventszeit, sondern das ganze Jahr über. Vielleicht hat es sich im Wartezimmer ausgiebig mit einem Spielzeug-Arztkoffer beschäftigt oder kam von einem Kindergeburtstag und hat von der Modelleisenbahn des Freundes geschwärmt. Notieren Sie diese Dinge sofort. Schreibt Ihr Kind erst kurz vor Weihnachten den Wunschzettel, kann es sich oft nicht mehr daran erinnern.

Geschenke einschränken

Bevor Sie die Weihnachtsgeschenke besorgen, begrenzen Sie die Liste auf fünf bis sechs Dinge. Wenn zu viele Wünsche auf dem Zettel stehen, misst Ihr Kind den einzelnen Sachen kaum eine Bedeutung bei. Fehlt das wichtigste Geschenk an Heiligabend, ist die Enttäuschung groß. Geben Sie die Anzahl der Geschenke vor, überlegt Ihr Sprössling, was er wirklich will. So sinkt das Risiko, dass Sie einen Fehlgriff machen.

Weihnachtsgeschenke von Verwandten

Nicht nur Sie kaufen Ihrem Kind Weihnachtsgeschenke. Auch Tanten, Onkel und Großeltern wollen ihm eine Freude machen. Übernehmen Sie die Planung. Sinnvoll sind Präsente, die sich gegenseitig ergänzen: Kaufen Sie zum Beispiel einen Kaufladen oder ein Spielzeug-Feuerwehrhaus und bitten Sie die Großeltern, Zubehör wie einen Einkaufskorb oder die Spielfiguren zu besorgen. Wollen die Verwandten noch mehr spendieren, landet das Geld besser im Sparschwein. Zu viele Geschenke überfordern Ihr Kind.

Enttäuschungen vorbeugen

Natürlich gibt es auch Weihnachtsgeschenke, die Sie Ihrem Kind nicht erfüllen können. Wenn sich Ihr Sprössling einen Hund oder ein Pony wünscht, bereiten Sie ihn sanft darauf vor, dass der Wunsch nicht Realität werden wird. Sagen Sie ihm zum Beispiel, dass der Weihnachtsmann oder das Christkind weiß, dass in der Wohnung kein Platz für ein Tier ist. Überlegen Sie sich, wie Sie den Traum wenigstens ein Stück weit wahrmachen können: Schenken Sie zum Beispiel einen Gutschein für Reitstunden oder gehen Sie mit Ihrem Kind einmal in der Woche in ein Tierheim und führen Sie einen Hund spazieren.

Geborgenheit statt Geschenke

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn das Geld nicht reicht, um Ihrem Kind alle Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Ihr Kind lernt so, dass nicht alle Wünsche wie von Zauberhand in Erfüllung gehen. Sorgen Sie lieber dafür, dass sich Ihre Kleinen an dem Festtag und in der Vorweihnachtszeit geborgen fühlen. Familientraditionen geben Halt. Fangen Sie frühzeitig mit den Vorbereitungen an und entfliehen Sie dem Weihnachtsstress. Dann bleibt Zeit, gemeinsam den Tannenbaum zu schmücken, in die Kirche zu gehen oder Plätzchen zu backen. Wenige Kinder können sich, wenn sie erwachsen sind, noch an einzelne Weihnachtsgeschenke erinnern. Rituale bleiben aber für die Ewigkeit.

Quelle: kreiszeitung.de

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