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Bis 23 Uhr und ohne Schnaps: Polizei-Weihnachtsfeier soll nicht wieder eskalieren

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© dpa

Nur bis 23 Uhr und nichts Hochprozentiges im Ausschank: Damit die Weihnachtsfeier der Polizei in Hannover nicht wieder aus dem Ruder läuft, sind einige Vorkehrungen getroffen worden. „So etwas wie letztes Jahr darf nie wieder passieren“, sagte ein Sprecher der Zentralen Polizeidirektion (ZPD) am Montag.

Hannover - Zuvor hatten mehrere Medien über die Beschränkungen berichtet. Die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ schrieb von „Sperrstunde und Schnaps-Verbot“.

Vor einem Jahr hatte es Raufereien zwischen betrunkenen Beamten gegeben. Außerdem wurde an ein Zelt gepinkelt und eine Geldkassette verschwand. Der Diebstahl sei bis heute nicht aufgeklärt, sagte der Sprecher. Zwar hätten sich nur wenige von einigen hundert Teilnehmern daneben benommen. „Wir bedauern dennoch sehr den Eindruck, den wir hinterlassen haben.“

Weihnachtsfeier: Auch Partner und Kinder eingeladen

Junge Polizisten hatten sich vor einem Jahr Kochsalzlösungen injiziert, um einem Brummschädel infolge des Alkoholkonsums am Tag nach der Weihnachtsfeier zu vermeiden. Außerdem wurde eine Kollegin durch einen Flaschenwurf verletzt. In diesem Jahr sind ausdrücklich auch Partner und Kinder eingeladen.

Die Feier der ZPD ist für Mitte Dezember geplant, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Dem Sprecher zufolge wird das kurzfristig entschieden, weil zum Beispiel die Hundertschaften auch spontan etwa bei Demonstrationen eingesetzt werden.

dpa

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