Untersteller fordert: Gorleben darf kein atomares Endlager sein

Hannover - Bei der Suche nach einem atomaren Endlager sollte Gorleben nach Ansicht des baden-württembergischen Umweltministers Franz Untersteller (Grüne) nicht mehr berücksichtigt werden.

„Ich würde Gorleben streichen, es spricht sehr viel gegen den Standort“, sagte der Minister der „Frankfurter Rundschau“ (Montag-Ausgabe und fr-online.de). Alle Bundesländer müssten sich bei der Suche beteiligen. Der Grünen-Politiker sieht allerdings nur geringe Chancen, mit dieser Position durchzudringen. Der Salzstock werde wohl in der Standortliste bleiben.

Eine rückholbare Lagerung des Atommülls, wie von Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister gefordert, lehnte der Minister aber ab. „In Zeiten von Terrorismus und unsicherer Weltlage verbieten sich solche Überlegungen. Das Zeug muss so eingelagert werden, dass es für Abertausende Jahre sicher ist und es auch keiner mehr herausholen kann“, sagte er der Zeitung.  dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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