Flugzeugabsturz

Norderney: Pilot stirbt bei Flugzeug-Absturz in der Nordsee

Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger im Einsatz.
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Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger war mit drei Einheiten im Einsatz. (Symbolbild)

Eine Cessna ist zwischen dem Festland und der Ostfriesischen Insel Norderney am Montag gegen 13:00 Uhr ins Meer gestürzt. Bei dem Unglück kam der Pilot ums Leben.

Norderney – Tragisches Unglück zwischen dem Festland und der Nordseeinsel Norderney: Am Montagmittag, 26. Juli 2021, ist ein Kleinflugzeug des Typs Cessna in die Nordsee gestürzt. Wie es heißt, ist dabei der 65-jährige Pilot ums Leben gekommen. Das teilten laut der Nachrichtenagentur dpa ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und die Polizei in Aurich mit.

Seenotrettungsorganisation:Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)
Gründung:29. Mai 1865 in Kiel
Gründer:Konsul Hermann Henrich Meier
Sitz:Bremen
Vorsitzender:Gerhard Harder
Beschäftigte:287 (Stand: 2018)

Das Flugzeug war demnach auf der Ostfriesischen Insel Borkum gestartet und hatte Fallschirmspringer über Norderney abgesetzt. Sie landeten den Angaben nach plangemäß. Den Angaben zufolge war die Maschine vom Typ Cessna gegen 13:00 Uhr am Montagmittag abgestürzt. Ein Augenzeuge hatte das Unglück beobachtet und die Leitstelle informiert. Die Ursache für das Unglück ist derzeit noch unklar.

Kleinflugzeug stürzt vor Norderney in die Nordsee: Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen

Der Seenotrettungskreuzer „Eugen“ der Station Norderney sowie die Seenotrettungsboote „Elli Hoffmann-Röser“ von Baltrum und „Otto Diersch“ von Norddeich machten sich auf den Weg zur Unglücksstelle. Auch zwei zivile Schiffe in der Nähe beteiligten sich an der Rettungsaktion und versuchten, die Cessna mit einem Tau zu sichern. Leider sei für den Piloten im Flugzeug jede Hilfe zu spät gekommen, hieß es.

Die Polizeiinspektion Aurich und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahmen die Ermittlungen zur Unfallursache. Zum Zeitpunkt des Absturzes herrschten schwache Winde aus Süd und eine Wassertemperatur von 20 Grad Celsius.

Erst Ende Juni war vor Wangerooge ein 77-Jähriger mit seinem Segelboot gekentert. In letzter Minute konnte er gerettet werden. Mit Material der dpa. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Der Text wurde am Montag, 26, Juli 2021, um 19:18 Uhr aktualisiert.

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