Unfall auf Offshore-Windpark „Alpha Ventus“

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Die Luftaufnahme vom 23.11.2009 zeigt eines der zwölf Windräder neben der Arbeitsplattform des ersten deutschen Offshore-Windparks „Alpha Ventus“ in der Nordsee, rund 45 Kilometer nördlich der ostfriesischen Insel Borkum (Kreis Leer). Im Bereich des Windparks hat es am Freitag (27.11.2009) einen schweren Unfall gegeben.

Auf dem ersten deutschen Offshore-Windpark „alpha ventus“ hat es einen schweren Unfall gegeben. Ein Mann sei verletzt und werde dort von einem Arzt versorgt, sagte am Freitag ein Sprecher des Baukonsortiums.

Ein Hubschrauber sei mit dem Arzt auf der Arbeitsplattform gelandet. Die Rettungsaktion laufe derzeit noch. Nach dpa-Informationen war der Mann gestürzt und hatte sich schwere Knochenbrüche zugezogen. „alpha ventus“ liegt rund 45 Kilometer nördlich der ostfriesischen Insel Borkum. In den rund sieben Monaten reiner Bauzeit war es bisher nur zu kleineren Unfällen gekommen.

Für das 250 Millionen teure Pilotprojekt hatten sich die Energieversorger EWE, E.ON und Vattenfall in einem Konsortium verbündet. „alpha ventus“ soll jährlich eine Strommenge produzieren, die dem Verbrauch von 50 000 Haushalten entspricht. Die zwölf Windräder stehen 45 Kilometer nördlich von Borkum in 30 Meter tiefem Wasser. Sie ragen bis zu 155 Meter hoch. Vom Festland aus sind sie nicht zu sehen.

Quelle: kreiszeitung.de

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