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Unfall eines Salzsäure-Lasters: Kilometerlanger Stau auf der A1 in Richtung Osnabrück

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Der Tanklaster kippte ohne Fremdeinwirkung auf die Seite. Der Tank blieb dabei unbeschädigt. © Nonstopnews

Der Unfall eines Gefahrgut-Lasters auf der Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Lohne/Dinklage und Holdorf sorgte am Freitag für einen langen Stau in Fahrtrichtung Osnabrück. Die Autobahn musste für Stunden gesperrt werden.

Lohne/Dinklage/A1 - Ein mit Salzsäure beladener Tanklaster ist am Freitagnachmittag auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Lohne/Dinklage und Holdorf verunglückt. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Unfall gegen 14.45 Uhr in Fahrtrichtung Osnabrück.

Tanklaster kippt auf die Seite

Der 55 Jahre alte Fahrer aus Bad Essen geriet ohne Fremdeinwirkung nach rechts von der Fahrbahn ab und verlor die Kontrolle über den Lastzug. Im abschüssigen Seitenraum kippte der Tanklaster auf die rechte Seite und blieb etwa 15 Meter neben der Fahrbahn liegen. Der 55-Jährige blieb unverletzt.

Um die von dem Tank ausgehende Gefahr einschätzen zu können, eilte der Gefahrgutzug der Feuerwehr des Landkreises Vechta zur Einsatzstelle. Unter Atemschutz rückten die Kameraden zum Tank vor, stellten jedoch keine Beschädigung fest.

Bei der Flüssigkeit handelte es sich um 24,9 Tonnen einer ätzenden sauren Flüssigkeit mit der Bezeichnung „Eisen-II-Chlorid, Salzsäure“.

Bis zu 14 Kilometer Stau am Freitagnachmittag

Die Polizei sperrte während des Feuerwehreinsatzes und der Entladung des Tanklasters die rechte Spur der A1 in Richtung Süden. Für die Bergung des Tanklaster wurde die Fahrbahn von 21 bis 1 Uhr zwischen den Anschlussstellen Lohne/Dinklage und Holdorf voll gesperrt.

Am Freitagnachmittag staute sich der Verkehr auf einer Länge von bis zu 14 Kilometern. Auch die Umleitungsstrecke war überlastet. Zur Höhe des Sachschadens kann die Polizei keine genauen Angaben machen.

Am 10. Juli haben Behörden einen der führenden Köpfe des libanesischen Miri-Clans aus Bremen abgeschoben. "Die besagte Person war ausreisepflichtig und wurde abgeschoben", sagte eine Sprecherin der Innenbehörde.

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