Überdurchschnittlich viele Raucher in Niedersachsen

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Rund jeder vierte Niedersachse greift zum Glimmstängel.

Hannover - Die Niedersachsen greifen öfter zum Glimmstängel als der Durchschnittsdeutsche: Der Anteil der Raucher liegt über dem Bundesschnitt, allerdings nur geringfügig. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes hervor.

Während deutschlandweit 25,7 Prozent aller Einwohner über 15 zu Zigarette, Zigarre oder Pfeife greifen, sind es in Niedersachsen 26,2 Prozent.

Zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es große Unterschiede. Die meisten Raucher wurden in Berlin (31,3 Prozent), Bremen und Mecklenburg-Vorpommern (jeweils 30,5 Prozent) registriert. Den niedrigsten Raucheranteil haben Baden-Württemberg (22,7), Bayern (23,5) und Sachsen (23,8 Prozent).

Die Menschen in Niedersachsen greifen im Schnitt mit 17,7 Jahren zum ersten Mal zum Glimmstängel, das liegt etwa im Bundesdurchschnitt.

Die meisten Raucher gibt es im Bezirk Braunschweig (27,5 Prozent), die wenigsten im Bezirk Weser-Ems (25,3 Prozent). Deutliche Unterschiede gibt es bei den Geschlechtern. Während bei den Männern 30,8 Prozent rauchen, sind es bei den Frauen „nur“ 21,6 Prozent.

dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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