Treckergespann rutscht von Fähre in die Weser

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Rettungskräfte haben das Treckergespann geborgen.

Polle - Rettungskräfte haben in einer aufwendigen Aktion ein Treckergespann geborgen, das teilweise in die Weser gesunken war. Ein Landwirt hatte versucht, mit seinem Traktor und einem etwa 20 Tonnen schweren Schredder auf die Weserfähre bei Polle im Kreis Holzminden zu fahren, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Aus noch ungeklärter Ursache bewegte sich die Fähre dabei am Samstagmorgen in Richtung Flussmitte. Der Traktor, der erst zur Hälfte auf der Fähre stand, zog den Schredder dadurch in den Fluss.

Mit einem Kran sollte der Schredder aus der Weser geborgen werden - doch zunächst rollte der Kran wegen des rutschigen Anlegers selbst mit der Hinterachse in den Fluss, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Mit einem Bergungsfahrzeug musste zunächst der Kran wieder aus dem Wasser gezogen werden. Anschließend konnte dieser dann das Gespann aus dem kalten Fluss herausholen.

Nach Polizeiangaben war die Fähre für den Betrieb des insgesamt knapp 30 Tonnen schweren Gespanns zugelassen. Schon mehrmals sei der Trecker samt Anhänger in der Vergangenheit ohne Probleme mit der Fähre gefahren.

Die Weser war während der mehrstündigen Bergungsarbeiten gesperrt. Sie ist aber inzwischen wieder freigegeben. Der Fährbetrieb zwischen Polle und Heidbrink wurde bis auf weiteres gesperrt. Nach Angaben eines Polizeisprechers muss die Fähre zunächst auf mögliche Schäden hin untersucht werden. Die Höhe des Sachschadens ist daher auch noch nicht bekannt. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Quelle: kreiszeitung.de

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