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Tragische Badeunfälle in Niedersachsen: Ein Mann stirbt, ein 20-Jähriger wird vermisst

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Zwei tragische Badeunfälle ereigneten sich am Dienstag in Niedersachsen.
Zwei tragische Badeunfälle ereigneten sich am Dienstag in Niedersachsen. © dpa/Federico Gambarini (Symbolbild)

Bei der Hitze sind Bäder in Freibädern oder Badeseen in Niedersachsen eine willkommene Abkühlung. Dabei ereignete sich zwei Unfälle. Ein Mann ist tot, ein Mann wird vermisst.

Clausthal-Zellerfeld/Isenbüttel - In Folge eines Badeunfalls im Oberharz ist ein junger Mann in der Nacht zum Mittwoch gestorben. Nach Angaben der Polizei war der 26-Jährige am Dienstagabend beim Schwimmen in einem Teich in Clausthal-Zellerfeld plötzlich untergegangen. 

Nachdem Rettungsversuche anderer Badegäste gescheitert waren, wurde der 26-Jährige von Feuerwehrtauchern aus dem gut fünf Meter tiefen Wasser geborgen. Der Rettungsdienst konnte den Mann zunächst zwar wiederbeleben. Er wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen, starb dort aber wenig später.

20-Jähriger geht in Tankumsee unter - Suchaktion

Ein Großaufgebot an Rettungskräften hat am Dienstagabend rund um den Tankumsee in Isenbüttel (Landkreis Gifhorn) nach einem vermissten Schwimmer gesucht. Ein 20-jähriger Asylbewerber aus Braunschweig sei in Begleitung eines Bekannten im See Schwimmen gegangen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. 

Am Abend habe der Begleiter den 20-Jährigen aus den Augen verloren. Eine Rettungsaktion blieb bis zum Einsetzen der Dunkelheit ohne Erfolg. Die Suche wird laut Polizeiangaben am Mittwochvormittag fortgesetzt.

Das Wetter in Niedersachsen: Bis zu 39 Grad werden am Donnerstag erwartet.

dpa

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