66-Jähriger übersieht Stauende

Tödlicher Unfall auf der A1: Aufprall schiebt Kleintransporter unter Lastwagen

Unfall auf der A1
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Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Transporter-Fahrers feststellen.

Der 66-jährige Fahrer eines Kleintransporters ist bei einem Unfall auf der A1 bei Lohne/Dinklage gestorben. Er hatte ein Stauende übersehen und war in einen stehenden Lkw gekracht.

A1/Dinklage - Der 66-Jährige war am Mittwoch gegen 16.05 Uhr mit seinem Kleintransporter auf der Autobahn 1 in Richtung Osnabrück unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Vechta und Lohne/Dinklage übersah er ein Stauende und fuhr auf den stehenden Sattelzug eines 43-jährigen Mannes auf. Der Stau hatte sich aufgrund dichten Verkehrs und der Reduzierung von drei auf zwei Fahrstreifen gebildet.

Unfall A1 bei Lohne/Dinklage: Rückstau von zehn Kilometern

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Front des Kleintransporters unter den mit Kunststoffteilen beladenen Anhänger des Sattelzugs geschoben. Nachdem die Feuerwehr einen Zugang zur Fahrerkabine des Kleintransporters ermöglicht hatte, konnte nur noch der Tod des 66-jährigen Fahrers festgestellt werden. Der 43-jährige Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt.

Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Bakum mit vier Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften, zwei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug. In Fahrtrichtung Osnabrück wurde eine Vollsperrung ab der Anschlussstelle Vechta eingerichtet und der Verkehr abgeleitet. Zeitweise bildete sich ein Rückstau von zehn Kilometern Länge.

Tödlicher Unfall A1: Sperrung zwischen Vechta und Lohne/Dinklage bis Mitternacht

Die beschädigten Fahrzeuge wurden zwecks weiterer Untersuchung auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg beschlagnahmt.. Auch ein Gutachter wurde mit der Unfallrekonstruktion beauftragt, teilt die Polizei mit. Nach einer aufwändigen Reinigung der Fahrbahn konnte die Sperrung zwischen Vechta und Lohne/Dinklage gegen Mitternacht aufgehoben werden.

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