32-Jähriger verliert Helm

Tödlicher Unfall bei Ganderkesee: Motorradfahrer stirbt bei Überholversuch

Ein Motorradfahrer ist am Samstag bei einem Unfall in Ganderkesee gestorben. Er war mit einem Auto kollidiert und wurde von der Straße geschleudert. Dabei verlor er seinen Helm.

  • Motorradfahrer (32) stirbt bei Unfall am Samstagmittag bei Ganderkesee
  • Kollision mit vorausfahrendem Auto, als dieses zum Überholen ansetzt, aber Motorrad offenbar übersieht
  • Strecke wurde bis weit in den Nachmittag hinein gesperrt

Ganderkesee - Ein 32 Jahre alter Mann ist am Samstagmittag gegen 11.30 Uhr bei einem schweren Verkehrsunfall bei Ganderkesee gestorben. Es war laut Polizei mit seinem Motorrad in Richtung der B213 unterwegs, auf der Havekoster Straße unterwegs, als es zu dem Unfall kam.

Nach Kenntnisstand der Polizei vom frühen Samstagabend befuhr der 32-jährige Motorradfahrer aus Ganderkesee mit einer Suzuki die Strecke hinter zwei vor ihm fahrenden Autos. Auf gerader Strecke setzt der Motorradfahrer demnach zu einem Überholvorgang der zwei vor ihm fahrenden Wagen an. Während dieses Überholvorgangs schert auch das direkt vor ihm fahrende Fahrzeug aus Ganderkesee, ein VW Tuareg, zu einem eigenen Überholvorgang aus. Vermutlich hat der 44-jährige Fahrer des Tuaregs den Überholvorgang des Motorradfahrers übersehen, heißt es in einer Meldung der Polizei.

Die K342 wurde nach dem Unfall kurzzeitig voll gesperrt.

Bei der Kollision mit dem Volkswagen touchierte das Motorrad des Mannes das Heck und die Seite des Wagens und riss dort den Seitenspiegel ab. Daraufhin rutschte er durch einen Weidezaun, verlor seinen Helm und kollidierte mit einem weiteren Zaunstück. In einem Waldstück kam der Mann zum Liegen. Lauf Angaben der Polizei war der 32-Jährige sofort tot. In einem größeren Umfeld verteilten sich die Trümmer des Motorrads, des Autos und der Zäune.

Der Fahrer des beschädigten Volkswagens stoppte sein Auto kurz nach dem Unfall, er blieb unverletzt. Die Havekoster Straße blieb für die Unfallaufnahme zwischen 11.40 und 15.45 Uhr voll gesperrt. Für die Ermittlung der Unfallursache und Rekonstruktion des Unfallgeschehens ist ein Gutachter vor Ort gewesen. Die beteiligten Fahrzeuge seien laut Polizeiangaben für weitere Ermittlungen beschlagnahmt worden.

Rubriklistenbild: © Günther Richter

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