Teure Winterschäden - Bestandsaufnahme für Straßen

+
Nach ersten Schätzungen wird die Behebung der Winterschäden mehr als zehn Millionen Euro kosten.

Hannover - Schlagloch an Schlagloch: Auf vielen niedersächsischen Straßen gleicht die Fahrt derzeit einer Schaukelpartie. Einige Fahrbahnen mussten bereits aufgrund von Fahrbahnschäden vorübergehend gesperrt werden.

Das Verkehrsministerium rechnet nach Angaben vom Donnerstag in Hannover damit, dass für die Behebung der Winterschäden mehr als zehn Millionen Euro ausgegeben werden müssen. In den vergangen Jahren belief sich die Zahl auf etwa fünf und sechs Millionen Euro.

Die Landesbehörde für Straßenbau will demnächst mit einer Bestandsaufnahme beginnen und prüfen, wie viele Landesstraßen in Mitleidenschaft gezogen sind. Sie betreut in Niedersachsen 1400 Autobahnkilometer, 4700 Kilometer Bundesstraßen und 8000 Kilometer Landesstraßen.

Um zumindest einige Fahrbahnschäden vorübergehend zu beheben, sind derzeit in Niedersachsen die Straßenmeistereien und Autobahnmeistereien unterwegs. „Die Kollegen flicken die Löcher mit einer Asphaltmischung, die etwa drei bis vier Monate hält“, sagte der Sprecher der Landesbehörde für Straßenbau, Jens-Thilo Schulze. Zudem sollen notfalls Geschwindigkeitsbegrenzungen festgelegt und Warnschilder aufgestellt werden. In Hemmingen südlich von Hannover gilt auf der Landesstraße 389 bereits Tempo 10 in beiden Fahrtrichtungen.

dpa

Quelle: kreiszeitung.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare