Sturm legt Inselfähren lahm

Sturmtief „Niklas“ am Dienstag zum Orkan geworden

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Das neueste Kreuzfahrtschiff der Meyer Werft, die Anthem of the Seas, wird am 31. März in Bremerhaven mit extra Seilen gegen die stürmischen Böhen des Sturmtiefs Niklas gesichert.

Norden/Hannover - Sturmtief „Niklas“ hat am Dienstag große Gebiete Niedersachsens durcheinandergewirbelt. Die Folgen waren unter anderem im Fährverkehr zu den ostfriesischen Inseln zu spüren.

Dort fielen Schiffe aus, in manchen Fällen verschoben sich die Abfahrtszeiten. Zwischen Spiekeroog und Neuharlingersiel sollte am Mittag je eine Fähre ausfallen. Von Harlesiel zur Insel Wangerooge galten veränderte Fahrzeiten. Komplett ausgefallen ist die Verbindung zwischen Cuxhaven und der Hochseeinsel Helgoland.

Mit Spitzenböen von rund 150 Kilometern pro Stunden ist Sturmtief „Niklas“ am Dienstag zum Orkan geworden. Es sei einer der stärksten Stürme der vergangenen Jahre, sagte Meteorologe Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Sein Sturm- und Orkanfeld wird nach Erwartungen der Meteorologen im Lauf des Dienstags weite Teile Deutschlands erfassen. Der DWD gab Unwetterwarnungen für große Teile des Landes heraus.

Für Hochlagen des Harzes und die Alpen galten Warnungen vor extremem Unwetter. Der Sturm könne Bäume entwurzeln, Gegenstände durch die Luft wirbeln und schwere Schäden an Gebäuden verursachen. Auch im Küstenumfeld wurde mit Orkanböen gerechnet. Wegen der aktuellen Warnungen blieb der Erlebnis-Zoo in Hannover am Dienstag geschlossen. Auch die Bremer Osterwiese bleibt am Dienstag komplett geschlossen. dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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