Streifzüge in die Geschichte der Unterwäsche

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Peine - Nicht drüber, sondern drunter wirft das Peiner Kreismuseum einen Blick: „Alles, was sie hatte, war aus Watte“ heißt eine Ausstellung über Unterwäsche.

Noch bis zum 30. Januar können die Besucher auf einen Streifzug durch die Kulturgeschichte der Unterwäsche gehen. Dabei werden Fragen aus jeder Epoche beantwortet: Wie war das im Mittelalter mit Unterhosen? Was machten Frauen früher, wenn sie ihre „Tage“ hatten? Was bedeuten die Ausdrücke „Busenfreund“ und „loses“ Frauenzimmer? Warum sind erotische Dessous meist schwarz und rot? Ausgestellt sind von Peiner Bürgern gestiftete Stücke sowie die Sammlung Karla Seiler, die ein Geschäft für Miedermoden betrieb.

Mit einem kleinen Augenzwinkern werden kratzende Leibchen und warme Wollsocken, hauchzarte Hemden und Strümpfe, seine Unterhosen und ihre BHs, Liebestöter von damals und verführerische Dessous von heute präsentiert. Das Peiner Kreismuseum hat sich zur Aufgabe gemacht, die Alltagskultur sowie die Regional- und Industriegeschichte in den Mittelpunkt zu stellen.

dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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