50 Kilometer stockend: Staus auf Autobahnen fordern Geduld

Kilometerlange Staus auf Autobahnen haben am Wochenende den Autofahrern Geduld abverlangt. Auf der wichtigsten Nord-Südverbindung, der A7, staute sich der Verkehr bei Hildesheim am Sonntag kilometerlang.

Wegen der Sprengung von drei Brücken war ein Autobahnabschnitt von Samstagabend bis Sonntagmittag voll gesperrt werden. Der Ferienverkehr staute sich in beiden Richtungen vor den Umleitungsstrecken auf mehr als zehn Kilometer Länge. Auch die Umgehungsstraßen waren wegen des starken Ferienverkehrs überfüllt.

Besonders in der Nacht hatten nach Angaben der Autobahnpolizei Hildesheim Hunderte erboster Autofahrer angerufen. Sie hätten sich darüber beschwert, dass diese Arbeiten ausgerechnet in der verkehrsreichen Ferienzeit stattfänden.

Der Abtransport der Trümmer, die Beseitigung der Brückenpfeiler und der danach folgende Aufbau der Fahrbahnteilungen aus Beton habe die mehrstündige Verzögerung verursacht, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei Hildesheim am Sonntag. Ursprünglich sollten die Arbeiten am frühen Sonntagmorgen abgeschlossen sein. Von der Sperrung betroffen war auch die A39 von Braunschweig in Richtung Kassel. Der Abriss der alten Brücken war wegen des sechsspurigen Ausbaus der A7 notwendig geworden.

Rund um Hamburg hatte sich der Verkehr am Samstag auf einer Länge von insgesamt mehr als 50 Kilometern gestaut. Nach Angaben der Verkehrsleitstelle war es am schlimmsten zwischen dem Maschener Kreuz und dem Autobahndreieck Hamburg-Südost mit mindestens 17 Kilometern und auf der A7 aus Süden kommend vor dem Elbtunnel mit 14 Kilometern stockendem Verkehr. (dpa)

Quelle: kreiszeitung.de

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