Staatsanwaltschaft ermittelt nach Todessturz zweier Arbeiter

Hannover - Nach dem Sturz zweier Fassadenarbeiter in eine Oberleitung am Nordstadtbahnhof in Hannover ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Die Ermittlungen richten sich gegen zwei Beschäftigte, die für die Sicherheit und Einweisung der Arbeiter verantwortlich waren. Die 21 und 45 Jahre alten Männer waren im Juli mit einer Leiter in die Oberleitung gekippt und nach einem tödlichem Stromschlag verbrannt. Die Leiter habe nicht am Unglücksort auf dem Bahnsteig stehen dürfen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Nach Informationen der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ war der Unfall nach Aussage eines Zeugen nur eine Frage der Zeit, weil die Arbeiter nicht ausreichend gesichert waren. dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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