Update: 52-Jähriger im Krankenhaus

Tödlicher Angriff auf Lebensgefährtin: Verdächtiger schweigt nach Festnahme

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Der mutmaßliche Täter hat sich in einer Wohnung verschanzt.

Nach einem tödlichen Angriff auf seine Lebensgefährtin hat sich ein 52 Jahre alter Mann in seiner Wohnung verschanzt. Die Polizei war mit vielen Beamten vor Ort und stand schnell mit dem Gewalttäter in Kontakt.

Update, 3. Juli: Verdächtiger schweigt nach Festnahme

Nach dem gewaltsamen Tod einer 34-Jährigen in Oldenburg  hatte sich der Verdächtige 52-jährige Lebensgefährte der Frau nach dem Angriff mit einem Messer bewaffnet in der Wohnung verschanzt. Polizeibeamte überwältigten ihn später und nahmen ihn fest. Dabei waren eine Verhandlungsgruppe und Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) beteiligt.

Der 52-Jährige hatte bei seiner Festnahme mehrere Schnittverletzungen, die er sich den Angaben zufolge selbst zugefügt hatte - wohl um sich selbst zu töten. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und machte zu der Tat bisher keine Angaben.

Update, 16.45 Uhr: Obduktion der Leiche angeordnet

„Die Frau soll noch heute obduziert werden“, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagnachmittag. Näheres zu der Tat werde erst am Mittwoch bekannt gegeben, hieß es auch bei der Oldenburger Staatsanwaltschaft. 

„Der mutmaßliche Täter wurde bisher noch keinem Haftrichter vorgeführt“, teilte eine Sprecherin der Anklagebehörde nur mit. Am Mittwoch werde es eine gemeinsame Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft geben.

Erstmeldung: Tödlicher Beziehungsstreit in Oldenburg

Oldenburg - Bei einem mutmaßlichen Beziehungsstreit in Oldenburg ist eine 34 Jahre alte Frau nach ersten Ermittlungen von ihrem Lebensgefährten getötet worden. Der 52-Jährige verschanzte sich am Dienstagmorgen anschließend in der gemeinsamen Wohnung und wurde nach rund drei Stunden von einem Spezialeinsatzkommando festgenommen, teilte die Polizei mit. 

Nach derzeitigem Ermittlungsstand konnte das Opfer am Morgen zunächst schwer verletzt zu einem Nachbarn flüchten, dieser alarmierte Polizei und Notarzt. Wiederbelebungsversuche von Polizei und Rettungskräften blieben erfolglos, die Frau starb noch in der Wohnung des Nachbarn.

Angriff in Oldenburg: Festnahme ohne Widerstand

Die Polizei geht davon aus, dass der Lebensgefährte der Frau die tödlichen Verletzungen zugefügt hat. Auch der 52-Jährige weise Verletzungen auf, die nicht vom Zugriff stammten und nun untersucht werden, sagte eine Polizeisprecherin. Bei seiner Festnahme leistete er keinen Widerstand. Über die Tatwaffe wurden zunächst keine Angaben gemacht.

„Zu den Hintergründen kann die Polizei derzeit keine Angaben machen, da diese zunächst ermittelt werden“, sagte die Sprecherin am Morgen. Außer der Spurensicherung seien auch Mitarbeiter der Notfallseelsorge vor Ort. Die Straße vor der Wohnung war in dem betroffenen Bereich abgesperrt worden.

dpa

Am 10. Juli haben Behörden einen der führenden Köpfe des libanesischen Miri-Clans aus Bremen abgeschoben. "Die besagte Person war ausreisepflichtig und wurde abgeschoben", sagte eine Sprecherin der Innenbehörde.

Quelle: kreiszeitung.de

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