400 Meter langes Trümmerfeld

Reifenplatzer bei über 200 Stundenkilometern: Schwerer Unfall auf der A1 mit drei Verletzten

Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 1 sind am Samstagabend drei Personen verletzt worden. Ein 56-Jähriger, der mit über 200 Stundenkilometern unterwegs war, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, als einer seiner Reifen platzte. Es kam zur Kollision. 

Bakum - Auf der Autobahn 1 kam es am Samstag, 8. Juni, um 20.53 Uhr, im Bereich der Gemeinde Bakum, zwischen den Anschlussstellen Vechta und Cloppenburg in Fahrtrichtung Bremen, zu einem schweren Verkehrsunfall. 

Ein 56-jähriger Fahrer eines Audi R8 aus Unna befuhr den linken der drei Fahrstreifen mit einer Geschwindigkeit von deutlich über 200 Kilometern pro Stunde. Als der hintere rechte Reifen seines Audis platzte, verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. 

Autos kollidieren und schleudern quer über Fahrbahn

Der 56-Jährige geriet nach rechts auf den mittleren Fahrstreifen ab und krachte dort gegen den Honda eines 67-jährigen Mannes aus Witzhave, Kreis Stormarn. Beide Fahrzeuge schleuderten über die Fahrbahn und stießen mehrfach gegen die Schutzplanken, bevor sie an der Mittelschutzplanke beziehungsweise auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stillstand kamen. 

64-jährige Beifahrerin wird schwer verletzt

Beide Fahrzeugführer kamen mit leichten Verletzungen davon. Die 64-jährige Ehefrau des Witzhaveners wurde als Beifahrerin schwer verletzt. Die drei Verletzten wurden mit Rettungsfahrzeugen in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Trümmerfeld auf A1 erstreckt sich über 400 Meter

An beiden Fahrzeugen entstand ein Totalschaden. Die Schutzplanken wurden an mehreren Stellen zum Teil erheblich beschädigt. Das Trümmerfeld erstreckte sich auf einer Länge von mehr als 400 Metern. Der Gesamtschaden wird auf circa 80.000 Euro geschätzt. 

Vollsperrung der A1 wieder aufgehoben

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die A1 in Fahrtrichtung Bremen für circa 30 Minuten voll gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr über den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Die Reinigungsarbeiten dauerten bis 22.50 Uhr. Aufgrund des relativ geringen Verkehrsaufkommens staute sich der Verkehr auf lediglich circa 2,5 Kilometer Länge.

Quelle: kreiszeitung.de

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