Schmetterlingsparks locken mit exotischen Insekten

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Ein männlicher australischer Vogelfalter hängt unter einem Blatt im Schauhaus des Schmetterlingsparks in Buchholz in der Nordheide.

Uslar/Buchholz (dpa) - In den Schmetterlingsparks in Uslar (Kreis Northeim) und Buchholz in der Nordheide flattern viele Arten dieser Insekten durch die Hallen. „Mit dem australischen Vogelfalter können wir in diesem Jahr erstmals eine absolute Rarität zeigen“, sagte Parkbesitzer Peter Hain in Uslar.

Die teuren, bisher mit Exportverbot belegten Tiere mit 17 Zentimetern Flügelspannweite durften ausnahmsweise ausgeführt werden. Die leuchtend grünen Weibchen trügen während des zweitägigen Hochzeitsfluges die farblich noch intensiveren Männchen unter ihrem gelben Körper mit sich herum, berichtete er. Wenn sie allein flögen, sähen die Schmetterlinge einigen Vögeln ähnlich.

Der größte unter den 45 derzeit in den Parks fliegenden Schmetterlingen ist mit bis zu 30 Zentimetern Spannweite der Atlasseidenspinner. Zu den farbenprächtigsten gehört der knallblaue aus Peru stammende Himmelsfalter. Hain unterhält Zuchtstationen auf den Philippinen, in Costa Rica und in dem seiner Meinung nach schmetterlingsreichsten Land, Peru.

Jeden Monat treffen nach seinen Angaben tausend Schmetterlingspuppen aus den parkeigenen Zuchtstationen in Deutschland ein. „Von unseren Stationen aus versuchen wir auch, wieder Schmetterlinge in ihren natürlichen Lebensräumen anzusiedeln. Wir züchten die Insekten, zum Beispiel die großen rot-schwarzen philippinischen Schwalbenschwänze, und setzen sie im Bergland aus, wo die Schmetterlingsjäger nicht hinkommen.“

Quelle: kreiszeitung.de

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