Möglicher Fall von Sabotage am Mittwoch

Weniger Glutnester beim Moorbrand in Meppen

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Ein Transporthubschrauber CH-53 der Bundeswehr löscht auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) in Meppen Glutnester eines großflächigen Moorbrandes.

Meppen/Hannover - Bei der Bekämpfung des Moorbrandes im Emsland kommen die Einsatzkräfte voran. "Es ist ein massiver Rückgang der Glutnester erkennbar", sagte der Referatsleiter für Brand- und Katastrophenschutz im Innenministerium, Klaus Wickboldt, am Mittwoch in Hannover.

Ein Ende des Einsatzes sei aber noch nicht absehbar. Dennoch wolle die Bundeswehr die Löscharbeiten auf dem Übungsgelände nahe Meppen bis Ende der kommenden Woche wieder vollständig selbst übernehmen. Der Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehr vor Ort solle nach und nach zurückgefahren werden.

Wie die Bundeswehr mitteilte, werden weiterhin Löscheinsätze mit Transporthubschraubern geflogen. Am Donnerstag sollen erneut Wärmebildaufnahmen von Tornado-Jets aus gemacht werden. In der Nacht zum Mittwoch habe ein möglicher Fall von Sabotage den Einsatzkräften zu schaffen gemacht. An Wasserschläuchen sei ein Defekt festgestellt worden. Die Feldjäger überprüften den Vorfall, außerdem soll das Gelände engmaschiger bewacht werden.

Bilder vom Moorbrand in Meppen

Quelle: kreiszeitung.de

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