Ostfriesland in Sorge vor kriminellen Rockerclubs

Aurich - Mit Sorge beobachten Polizei und Behörden in Ostfriesland die Versuche von Rockergruppen, sich dort anzusiedeln. „In der Regel geschieht das zunächst durch den Versuch, kostengünstige, leerstehende Gaststätten zu kaufen oder zu pachten“, hieß es am Freitag in einer Pressemitteilung der Landkreise Aurich und Wittmund und der dortigen Polizei.

Kontrollen in jüngster Zeit ließen befürchten, dass sich ehemalige Mitglieder von Rockerclubs wie den Hells Angels oder den Bandidos unter neuem Namen in Ostfriesland ansiedeln könnten. „Nicht jeder Rocker ist kriminell“, hieß es in der Erklärung. Allerdings müsse klar sein, dass Polizei und Behörden keine Ansiedlungen von Motorradclubs tolerierten, die sich nicht an die Gesetze hielten.

Die Rocker-Szene in Niedersachsen ist insgesamt im Wandel. Vier der zehn Ortsvereine der Hells Angels hatten sich kürzlich aufgelöst, um der Beschlagnahme des Vereinsvermögens zuzuvorkommen. Im Kampf gegen die Rockerkriminalität in Niedersachsen war Mitte Oktober erstmals ein Club der Hells Angels in Göttingen verboten worden.

dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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