Regionalexpress kollidiert mit Schwertransport

Baddeckenstedt - Ein Regionalexpress der Deutschen Bahn ist am Dienstagmorgen auf einem Bahnübergang in Baddeckenstedt (Kreis Wolfenbüttel) mit einem Schwertransport zusammengestoßen.

Nach Angaben der Bundespolizei blieben der Lokführer, die 45 Fahrgäste und der Fahrer des Schwertransports unverletzt. Der Sachschaden beträgt nach Schätzungen mindestens 750 000 Euro.

Der 55 Meter lange und knapp 4 Meter breite Transporter hatte Rotorblätter für Windkraftanlagen geladen. Er war nach Polizeiangaben wegen stockenden Verkehrs auf der Bundesstraße 6 mit seinem Heck auf dem Bahnübergang stehen geblieben. Der Fahrer habe wohl nicht bemerkt, dass sich die Halbschranke senkte, sagte ein Sprecher.

Als der Regionalexpress nahte, löste der Lokführer zwar noch eine Schnellbremsung aus und lief in den hinteren Teil des Zuges, um sich in Sicherheit zu bringen. Eine Kollision sei aber nicht mehr zu verhindern gewesen, sagte der Sprecher. Dabei wurde der Steuerwagen des Zuges auf einer Länge von 25 Metern beschädigt und zum Teil aufgeschlitzt. Die Fahrgäste wurden mit Bussen weiter transportiert. Die Bahnstrecke Goslar-Hannover war für gut zwei Stunden gesperrt. dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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