Innenminister bestätigt:

NSU-Helfer hatte Kontakt zu „Besseres Hannover“

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Eine Hakenkreuzfahne, beschlagnahmte Waffen und Propaganda-Material liegen während einer Pressekonferenz im Innenministerium in Hannover auf einem Tisch.

Hannover - Der vor knapp einem Jahr bei Hannover gefasste Helfer der rechtsextremen Terrorzelle NSU hatte Verbindungen zur der am Dienstag verbotenen rechtsextremen Gruppe „Besseres Hannover“.

Holger G. habe Kontakt zur Führungsriege der Gruppierung gehabt, sagte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) am Mittwoch im Landtag.

G. hatte zugegeben, der NSU eine Waffe und Papiere besorgt zu haben und ist inzwischen wieder auf freiem Fuß. Etlichen Mitgliedern von „Besseres Hannover“, „insbesondere der Führungsriege“, seien „enge Verbindungen in die Neonaziszene“ nachweisbar, sagte Schünemann. Die nun verbotene Gruppierung habe die niedersächsische Landtagswahl im Januar 2013 zudem stören wollte. Es seien „erhebliche Boykottmaßnahmen“ geplant gewesen. Deshalb sei es unerlässlich gewesen, durchzugreifen. dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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