Der werdene Vater war zu schnell unterwegs

„Das Baby kommt“: Beherzter Polizist hilft mitten auf der Straße bei Geburt

Gut, dass sie zu schnell gefahren sind: Ein Polizist hält ein Auto an – und wird für ein junges Paar mitten auf der Straße zum beherzten Geburtshelfer.

Um vier Uhr morgens hält ein Polizeibeamter im Collier County in Florida ein Auto an. Der Grund: Der Fahrer war mit 100 Kilometern pro Stunde unterwegs. Auf der Straße sind allerdings nur 72 erlaubt. Doch als sich der Polizist dem Auto näherte, sieht er, warum der Fahrer deutlich zu schnell gefahren war: Seine Frau lag in den Wehen und war schon dabei, ihr Baby zur Welt zu bringen.

Name:Florida
Hauptstadt: Tallahassee
Fläche: 170.312 km²
Bevölkerung: 21,48 Millionen (2019)
Gouverneur: Ron DeSantis (Republikanische Partei)

Polizist hält Auto an – und wird mitten auf der Straße zum Geburtshelfer

„Das Baby kommt, das Baby kommt, das ist der Grund, warum ich zu schnell fahre“, erklärte der werdende Vater nach Angaben von stern.de. Demnach war es nicht verwunderlich, dass der Fahrer des Wagens total in Panik war. „Ich weiß nicht, was ich machen soll“, sagte er weiter. Zum Glück wusste der Polizist sofort, was zu tun ist.

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Zunächst lief er zu seinem Wagen und holte sterile Handschuhe. „Sind Sie der Vater? Ja? Dann kommen Sie hier rüber“, sagte er. Der Polizist ließ sich von ihm in die Handschuhe helfen und trat zur Frau auf die Beifahrerseite. Die hatte soeben das Baby bereits zur Welt gebracht. „Herzlichen Glückwunsch, sie haben ein kleines Mädchen“, beglückwünschte er die frisch gebackenen Eltern. Dann überprüfte er, ob das Baby richtig atmete und testete den Greifreflex.

Polizist hält Auto an und hilft bei Geburt: Mutter und Kind kommen ins Krankenhaus

Als schließlich der gerufene Rettungswagen am Ort des Geschehens ankam, war die Situation entschärft. Mutter und Tochter waren wohlauf und konnten direkt ins Krankenhaus gebracht werden. Anders war es bei der Geburt des kleinen Matheo, der nach seiner Geburt längere Zeit beatmet werden, weil ein Lungenflügel kollabiert war. Zu seinem zweiten Geburtstag wurde der lungenkranke Junge nun von einem Bikerkorso überrascht.

Freund und Helfer: Auf einer Straße hilft ein Polizist dabei, ein Baby auf die Welt zu bringen.

Nachdem Mutter und Tochter in Richtung Krankenhaus unterwegs waren sagte der Polizist laut stern.de: „Es war aufregend und ein wenig nervenaufreibend, aber es hat mich gefreut, dass ich diesen Leuten helfen konnte, ihr Baby zur Welt zu bringen“. Zudem sagte er: „Ich bin froh, dass alles gut verlaufen ist. Ich hoffe, dass das kleine Mädchen gesund und glücklich und ein langes gutes Lebens haben wird.“

Auch andere Eltern kommen mit kuriosen Geschichten in die Medien

In Indien verklagte ein Mann aus Indien seine Eltern, weil diese ihn geboren haben. Zudem wird die Forderung laut, Muttermilch künftig „Menschenmilch“ zu nennen – so sollen Transgender-Eltern vor Diskriminierung geschützt werden. Aus demselben Grund soll es am besten überhaupt nicht mehr Mutter heißen, sondern „austragendes Elternteil“. Und damit sich ihr Kind von vornherein das Geschlecht selbst aussuchen kann, erzieht eine Mutter aus den USA ihr Kind Zoomer geschlechtsneutral – und nennt der/die/das Kleine „es“.* 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: ©  U. J. Alexander/agefotostock/Collage

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