In Delmenhorst

Ramaswamy wird Spitzenkandidat der Piraten

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Nach zwei missglückten Versuchen haben die niedersächsischen Piraten am Samstag mit der Aufstellung der Kandidaten für die Landtagswahl begonnen.

Delmenhorst - Die niedersächsischen Piraten ziehen mit Meinhart Ramaswamy als Spitzenkandidat in den Landtagswahlkampf. Auf dem Parteitag am Samstag setzte sich der 59-Jährige aus Göttingen knapp gegen Katharina Nocum durch, die ebenfalls zu den Favoriten zählte.

„Jetzt können wir richtig losstarten“, sagte Ramaswamy. Drei Anläufe hatten die Piraten für die Kandidatenkür gebraucht. Auf zwei vorangegangenen Parteitagen war die Aufstellung der Landesliste an Formfehlern gescheitert. Am Sonntag wollten die Piraten außerdem ihr Programm für die Landtagswahl im Januar 2013 festlegen.

Nach zwei missglückten Versuchen haben die niedersächsischen Piraten am Samstag mit der Aufstellung der Kandidaten für die Landtagswahl begonnen. Das war zuvor auf zwei Parteitagen an Formfehlern gescheitert. Auf 30 Kandidaten haben sich die Parteimitglieder bereits geeinigt. In Delmenhorst wollten sie nun in drei Wahlgängen deren Reihenfolge festlegen. Die Piraten wollen im Januar in den Landtag in Hannover und damit in das fünfte Landesparlament einziehen. Umfragen sehen sie derzeit bei sieben Prozent.

„Hier in Niedersachsen möchten wir Piraten die etablierte Politik, die an Dynamik verloren hat, neu beleben“, sagte der Chef der Bundespiraten Bernd Schlömer zu Beginn des Parteitages. Über das Wahlprogramm wollten die 166 stimmberechtigten Mitglieder am Sonntag entscheiden. Freiheit, Transparenz und Bürgerorientierung seien die Werte, für die die Piraten stehen würden. „Lasst uns gemeinsam und ohne Streit für diese, unsere Ziele eintreten“, appellierte Schlömer. Im etwa 3000 Mitglieder starken Landesverband in Niedersachsen hatte es in den vergangenen Monaten einige Querelen gegeben. Mehrere Piraten hatten nach den Parteitagen in Nienburg und Wolfenbüttel die Landeslisten im Streit um Formalien angefochten. Nachrichten über vermeintlich rechtsextreme Parteimitglieder sorgten zusätzlich für Unruhe. dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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