Pilotenstreik beendet: Wenige Flugausfälle in Hannover und Bremen

Hannover - Der Pilotenstreik bei der Lufthansa-Tochter Germanwings hat auch an den Flughäfen Hannover und Bremen für Flugausfälle gesorgt. Große Turbulenzen verursachte der Ausstand allerdings nicht.

Wegen des sechsstündigen Piloten-Streiks bei der Lufthansa-Tochter Germanwings sind am Freitag auch in Hannover Flüge ausgefallen. Nach Angaben des Flughafens und von Germanwings waren vor allem Flüge von und nach Stuttgart, London und Mailand betroffen. Allerdings wurde der Flugbetrieb nach Angaben der Airline wie angekündigt um 12.00 Uhr wieder aufgenommen. Auswirkungen auf den übrigen Flugverkehr würde es durch die Flugausfälle nicht geben, erklärte ein Sprecher des Flughafens Hannover. Von dem Ausstand waren in Hannover acht Flüge betroffen.

Trotz der Streiks der Piloten war es an den bundesweit betroffenen Airports zu keinen größeren Behinderungen gekommen, bestätigen deren Sprecher übereinstimmend. Viele Fluggäste seien vorab über ihre Reisebüros, SMS oder Mails informiert worden. Die Streiks hätten bei der Airline einen wirtschaftlichen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe verursacht, sagte ein Unternehmenssprecher.

Betroffen war auch der Bremer Flughafen. Dort wurde eine Flugverbindung von und nach Stuttgart gestrichen. Germanwings und die Flughäfen hatten den Reisenden empfohlen, sich regelmäßig auf der Internetseite der Airline über Änderungen im Flugplan zu informieren. Abgesagte Flüge konnten von Betroffenen kostenlos storniert oder umgebucht werden. Anlass für den Streik ist der Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC). Dabei geht es um die Übergangsrente für Flugkapitäne der Lufthansa,Germanwings und Lufthansa Cargo.

Deutschlandweit konnten rund 15 000 Passagiere ihre Reise nicht antreten.Am Wochenende droht nun eine Fortsetzung des Ausstands. Ein Sprecher von Cockpit schloss am Freitag nicht aus, dass der Pilotenstreik von Germanwings am Wochenende auch auf die Mutter Lufthansa ausgeweitet wird.

dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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