Outdoor-Sport: die Funktionsbekleidung macht den Unterschied

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Die passende Funktionsbekleidung ist beim Outdoor-Sport das A und O.

Sonne, Wind und schließlich Regen – wer sich für Outdoor-Sport begeistert, kennt die Kapriolen des Wetters nur zu gut. Doch moderne Funktionsbekleidung hilft, dem Klima zu trotzen. Wir haben ein paar Tipps, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Das Gelände diktiert den Schuh

Jede Outdoor-Tour bedarf einer guten Vorbereitung. Dazu gehört nicht zuletzt die Auswahl der richtigen Funktionsbekleidung. Und die beginnt bei den Schuhen. Neben der optimalen Passform ist es wichtig zu wissen, für welches Gelände der Schuh entwickelt wurde. Denn jeder Stiefel spielt seine Stärken auf einem anderen Untergrund aus.

Machen Sie sich vor der Tour Gedanken, auf welches Gelände Sie treffen. Zu schwere Wanderstiefel können im leichten Terrain ebenso zur Qual werden wie Trekking-Sandalen auf dem Alpen-Gletscher. Lassen Sie sich vor dem Kauf beraten. Schnäppchenjäger stöbern auch im Internet. In Online-Shops können Sie verschiedene Schuhmarken für das jeweils passende Gelände vergleichen.

Unterwäsche muss richtig sitzen

Moderne Funktionsbekleidung, auch die für „drunter“, reguliert die Körpertemperatur. Das Material transportiert Schweißnässe von der Haut weg. Dadurch sorgt es dafür, dass der Körper bei Wind und Wetter nicht auskühlt. Ein paar Tipps zur Auswahl der Unterwäsche für Ihre nächste Tour:

  • Richtige Passform: Achten Sie darauf, dass die Wäsche bequem sitzt und nicht zwickt.
  • Neue Wäsche eintragen: Ziehen Sie neue Unterwäsche nie bei einem längeren Vorhaben an.
  • Jahreszeit beachten: Es gibt wärmende und leicht kühlende Unterwäsche. Achten Sie darauf, in welcher Sie sich am wohlsten fühlen.
  • Material testen: Probieren Sie aus, welches Material Ihnen am meisten behagt. Die Auswahl reicht von Schafs- über Baum- und Merinowolle bis zu diversen Kunstfasern.

Kriterien zur Auswahl von Funktionsbekleidung

Die richtige Outdoor-Jacke sollte vieles können: Bei möglichst geringem Eigengewicht vor Regen schützen, wärmen, Wind abhalten und atmungsaktiv sein. Moderne Materialien machen es möglich, dass Funktionsbekleidung immer besser an die Erwartungen ihrer Träger angepasst wird. Doch auch modernste Jacken haben ihre Grenzen, denn aktuelle Membran-Stoffe lassen meist nicht mehr als 0,3 bis 0,4 Liter Wasser pro Stunde entweichen. Je nach Belastung kann ein Mensch aber durchaus bis zu einem Liter pro Stunde ausschwitzen. Experten raten darum, die „Zwiebeltechnik“ anzuwenden – also ein leichteres Shirt und eine Fleeceweste unter der Jacke zu tragen und diese bei Hitze abzulegen.

Damit Sie eine Jacke bekommen, die möglichst genau Ihren Bedürfnissen angepasst ist, sollten Sie auf ein paar Punkte achten:

  • Der Stoff darf möglichst wenig Wasser aufnehmen, sonst wird er zu schwer.
  • Erkundigen Sie sich, ob das Material schnell trocknet.
  • Denken Sie daran, bei der Jacke auf gute Luftzirkulation zu achten.
  • Achten Sie auf eine dichte Abdeckung von Nässe-Schwachstellen wie Reißverschluss, Kragen oder Taschen.
  • Prüfen Sie, ob Sie in der Jacke maximale Bewegungsfreiheit haben.

Quelle: kreiszeitung.de

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