Belegschaftsversammlung geplant

Nordseewerke Emden Shipyard: Wie geht es weiter?

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Nordseewerke Emden

Emden - Für die insolventen Nordseewerke Emden Shipyard endet mit dem Monatsende offiziell die Frist für die Zahlung des Insolvenzgeldes. "Für Freitag ist eine Belegschaftsversammlung angesetzt. Da soll die Belegschaft informiert werden, wie es danach weitergeht", sagte der Geschäftsführer der IG Metall Emden, Michael Hehemann, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Ähnlich wie er äußerte sich das Wirtschaftsministerium in Hannover optimistisch, dass der Betrieb fortgeführt werden könne. In einer Stellungnahme hieß es: "Wir sind weiterhin optimistisch, dass eine Lösung möglich ist und insbesondere die betroffenen Mitarbeiter in Beschäftigung bleiben."

Es gebe Signale, dass die Beschäftigung der Mitarbeiter - etwa im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung - gesichert sei. Zudem gebe es Gespräche mit potenziellen Auftraggebern. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hatte Ende August gemahnt, eine tragfähige Lösung für die Nordseewerke müsse innerhalb der nächsten vier bis sechs Wochen erfolgen.

Das Nachfolgeunternehmen Nordseewerke Emden Shipyard (NES) hatte Mitte August Insolvenzantrag in Eigenregie gestellt. Nach dem dritten Insolvenzantrag für die früheren Nordseewerke soll das Folgeunternehmen saniert und neu ausgerichtet werden. Das hatte NES-Geschäftsführer Patrick Hennings-Huep als Ziel genannt. Auch er hatte sich zuversichtlich gegeben, dass die Neuausrichtung gelingen werde. Zu den Plänen zählten der Ausbau des Marinegeschäfts und Kooperationen mit anderen Anbietern. NES war 2015 gegründet worden.

Quelle: kreiszeitung.de

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