Wirtschaft in Niedersachsen drastisch eingebrochen

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Ein neues Containerschiff läuft bei den Emder Nordseewerken vom Stapel (Archivfoto vom 27.03.2009). Die niedersächsischen Landtagsabgeordneten hatten sich bei ihren Beratungen in Hannover mit der Krise der Werften in Niedersachsen beschäftigt.

Hannover. Die Wirtschaft in Niedersachsen ist im ersten Halbjahr dieses Jahres drastisch eingebrochen. Im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum preisbereinigt um 6,3Prozent.

Das teilte der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie am Donnerstag in Hannover mit. Im Durchschnitt aller Bundesländer ging das BIP um 6,8 Prozent zurück. Die Entwicklung in den ersten sechs Monaten wurde geprägt durch die stark negative Entwicklung in der Industrie. Vor allem der Export brach ein.

Aus Sicht von Experten ist die Talsohle aber erreicht. Die Unternehmen erholten sich zunehmend von der schweren Wirtschaftskrise. Nach einer in der vergangenen Woche vorgestellten Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern (IHK) in Niedersachsen setzte sich der Aufwärtstrend im dritten Quartal fort. Vor allem die Nachfrage aus dem Ausland habe sich erholt.Der Hauptgeschäftsführer der IHK Hannover, Wilfried Prewo, hatte gesagt, er rechne für das kommende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von zwei Prozent. Voraussetzung sei aber, dass es keine Kreditklemme gebe. Forschungsinstitute dagegen sind bei der Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im kommenden Jahr etwas pessimistischer.

Quelle: kreiszeitung.de

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