Hund beißt Kind in den Kopf

Zweimal innerhalb kurzer Zeit haben Hunde in Niedersachsen zwei Kinder gebissen und schwer verletzt. Am Samstag wurde ein siebenjähriger Junge in Wietzendorf (Kreis Soltau-Fallingbostel) von einem Mastiff-Mischling in den Kopf gebissen.

Nachdem das Kind nach einem Gespräch mit der Frau den angeleinten Hund gestreichelt hatte, kam es zu einer völlig unerwarteten Überreaktion des zweijährigen Mastiff-Michlings. Er sprang das Kind an und verletzte es durch einen Biss an den Schädel schwer. Der Junge wurde mit einem Rettungswagen in Krankenhaus nach Rotenburg / Wümme gebracht. Der angeleinte Hund sprang das Kind plötzlich an, als es ihn streichelte.

Dem 7-jährigen Jungen geht es den Umständen entsprechend gut. Die Verletzung ist bei weitem nicht so schlimm, wie es zunächst aussah. Der Mastiff-Michling ist auf Betreiben der Besitzer noch gestern abend eingeschläfert worden.

Bereits am Freitag hatte ein Berner Sennenhund in Wischhafen (Kreis Stade) ein neunjähriges Mädchen angegriffen und ebenfalls schwer verletzt. Der Hund fiel das Mädchen auf dem Fahrrad an, wie die Polizei erst am Sonntag mitteilte. Das Tier biss das Kind in den Arm und in den Knöchel. Erst der Vater des Mädchens konnte den Hund durch Tritte verscheuchen. Beide Kinder schweben nicht in Lebensgefahr. Die Neunjährige musste am Arm operiert werden. Der 73 Jahre alte Halter des Berner Sennenhundes bekam laut Polizei nichts von dem Vorfall mit. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Quelle: kreiszeitung.de

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