„Bundesvision Song Contest“

"Bosse" gewinnt, "De fofftig Penns" auf dem siebten Platz

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Aki Bosse von der Band "Bosse" hält in Mannheim in der SAP-Arena nach der Fernsehsendung "Bundesvision Song Contest" auf der Bühne seine Siegertrophäe in den Händen.

Bremen / Mannheim - Strahlender Gewinner: Bosse hat für Niedersachsen den „Bundesvision Song Contest“ gewonnen. Der Braunschweiger begeisterte die Zuschauer in Mannheim und vor den Bildschirmen mit seinem Gute-Laune-Song „So oder so“. Die Bremer "De fofftig Penns" schafften den siebten Platz.

Die Musiker der Band "De fofftig Penns" aus Bremen.

In Stefan Raabs Show lieferte sich Bosse mit Johannes Oerding (Hamburg, „Nichts geht mehr“) am Donnerstag ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende trennten die beiden nur acht Punkte. „So spannend war der Bundesvision Song Contest noch nie“, sagte Raab. Bosse hatte zuvor angekündigt, bei einem Sieg für Niedersachsen komme die Show 2014 in sein Heimatstadion nach Braunschweig. Die Bremer De fofftig Penns - mit den Großmüttern als Groupies - überzeugten mit ihrem Auftritt und hatten viele Sympathisanten auf ihrer Seite. Sogar der Berliner Teilnehmer MC Fitti kam bei ihnen mit auf die Bühne.

Interview mit De Fofftig Penns

MC Fitti holte für Berlin („Fitti mit'm Bart“) übrigens den dritten Platz, gefolgt von Keule („Ja genau!“). Die Brandenburger waren ein schräger Hingucker: Sie traten als Braut und Bräutigam auf - inklusive Männerkuss am Ende. „Das hab' ich noch nie gesehen im deutschen Fernsehen“, kommentierte Raab. Die männliche Braut hatte sich unter dem engen Kleid mit Frischhaltefolie schlank gewickelt.

Zum neunten Mal traten Acts aus allen 16 Bundesländern gegeneinander an. Bosse wagte wie in seinem aktuellen Musikvideo zu „So oder so“ auch in Mannheim einige Tanzschritte. Co-Moderatorin Sandra Rieß sagte dazu: „Es war sehr liebenswert, wie er getanzt hat.“ Vergangenes Jahr hatten Xavier Naidoo und der Rapper Kool Savas mit dem Projekt Xavas gesiegt.

Bosse gewinnt „Bundesvision Song Contest"

Die Besonderheit des Song Contests: Alle Acts singen mindestens die Hälfte ihres Titels auf Deutsch - oder zumindest auf plattdeutsch wie Bremens Vertreter De Fofftig Penns mit „Löppt“. Für Raab waren die Sänger im gelben Regenmantel „der Beweis dafür, dass sich Mundart und Coolness nicht ausschließen“. Sie holten Platz 7. pfa / dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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