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Nach Angriff auf Reporter: Erneuter Vorfall am Bahnübergang in Rastede

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Von: Yannick Hanke

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Zu sehen ist das Blaulicht an einem Polizeiwagen.
An einem Bahnübergang in Rastede ist es erneut zu einem Vorfall gekommen. © Sven Eckelkamp/imago/Symbolbild

Am Bahnübergang in Rastede will keine Ruhe einkehren: Erst wurde ein Reporter attackiert, nun wurde ein Beinahe-Unfall gemeldet. Auto und Zug wären fast kollidiert.

Rastede – An einem Bahnübergang in Rastede (Landkreis Ammerland) soll ein NDR-Reporter bei Dreharbeiten attackiert worden sein. Ein Schrankenwärter soll den Reporter handgreiflich angegangen sein. Nun, nur einen Tag später, der nächste Vorfall am besagten Bahnübergang: Wie die Polizei am Donnerstag, 8. September 2022, mitteilte, soll ein Ehepaar einen Beinahe-Unfall gemeldet haben. Doch Glück im Unglück: Die 50-jährige Fahrerin konnte ihre Geschwindigkeit vor dem Übergang noch reduzieren.

Erneuter Vorfall am Bahnübergang in Rastede: Auto kracht fast mit Lok zusammen

Nach Angaben des Ehepaars war nicht zweifelsfrei zu erkennen, ob der Bahnübergang frei oder geschlossen war. Und das Verhalten des Sicherheitspersonals auf dem Bahnübergang in Rastede hätte man nicht deuten können, hieß es von der Fahrerin. Sie habe ihr Auto unmittelbar vor den Gleisen zum Stehen gebracht, als eine Diesellok von links kam. Der Abstand zwischen Pkw und Lok soll zu diesem Zeitpunkt nur wenige Meter betragen haben.

Umgehend nahmen die Beamten die Personalien der beteiligten Personen auf und informierten sowohl die Deutsche Bahn AG als auch die Bundespolizei. Erst Mitte August 2022 hatte die Polizei von einem Beinahe-Zusammenstoß zwischen zwei Autos und einer Bahn am Bahnübergang in Rastede berichtet. Zum Hintergrund: Die Schrankenanlage ist derzeit wegen Bauarbeiten außer Betrieb, die Sicherung des Übergangs wird manuell geregelt.

Weitere Blaulicht-Meldungen aus Niedersachsen: Drei junge Männer sterben bei Unfall auf B217 nahe Hannover

Doch damit nicht genug der Blaulicht-Meldungen aus Niedersachsen. Auf der B217 nahe Hannover gerät ein Auto in den Gegenverkehr und prallt mit einem Geländewagen zusammen, wodurch drei junge Männer sterben. Der Fahrer selbst wird schwer verletzt und schwebt noch in Lebensgefahr.

In Verden ereignete sich derweil eine Messerattacke in einem E-Center, bei dem das Opfer immer noch in Lebensgefahr schwebt. Der 40-jährige Angreifer hatte sich nach seiner Tat widerstandslos festnehmen lassen. Er befindet sich in U-Haft.

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