Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung

Schüsse auf Lkw? Fahrer soll Schützen gesehen haben

Oldenburg - Auf der Autobahn 28 ist möglicherweise gezielt auf einen Lastwagen geschossen worden.

Der 60-jährige Fahrer des Lkw bemerkte nach Polizeiangaben während seiner Fahrt kurz vor einer Autobahnbrücke bei Bad Zwischenahn (Kreis Ammerland) einen Schaden an seiner Windschutzscheibe. Gleichzeitig habe er auf der Brücke einen Mann mit Schusswaffe entdeckt. 

Bei einer Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich später heraus, dass in der Scheibe tatsächlich ein Loch war. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Eine Suche nach dem mutmaßlichen Täter blieb erfolglos. Dem 60-jährigen Fahrer gehe es gut, sagte eine Polizeisprecherin. 

In den vergangenen Wochen war es mehrfach zu ähnlichen Vorfällen gekommen. An drei Fahrzeugen, die zuvor auf der Autobahn 29 bei Oldenburg unterwegs gewesen waren, stellte die Polizei ähnliche Schäden fest. Zweimal war eine Seitenscheibe zerbrochen, einmal konnte ein Loch in der Scheibe festgestellt werden. Ob die Vorfälle zusammenhängen, wird nun ermittelt.

Schüsse auf der Autobahn

Schüsse auf der Autobahn

Auf den Autobahnen A1, A28 und A29 sind in den vergangenen Tagen mehrmals Schüsse auf einzelne Fahrzeuge abgegeben worden. Jens Rodiek von der Polizei Oldenburg erläutert, wie die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen. Ein Beitrag von Kai Moorschlatt

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dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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