Es wurde vom Schlimmsten ausgegangen

Große Suche in der Elbe nach vermisster Frau – die einfach nur schwimmen war

Drohne
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Es wurde vom Schlimmsten ausgegangen: Auch Kameradrohnen wurden eingesetzt, um die vermeintlich vermisste Frau aufzupüren.
  • Michael Koch
    VonMichael Koch
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Kleidung zurückgelassen am Uferrand und eine mutmaßlich vermisste Frau. Es wurde vom Schlimmsten ausgegangen – dabei war eigentlich nichts passiert.

Hitzacker-Tiesmesland. Der Einsatz eines Hubschraubers war aufgrund der Wetterlage nicht möglich, allerdings kamen Kameradrohnen sowie zahlreiche Ortsfeuerwehren und weitere Kräfte zum Einsatz. Was ist geschehen?

Ein Passant hatte am Donnerstagabend, 15. Juli, gegen 18 Uhr im Bereich Tiesmesland eine Frau wahrgenommen, die in die Elbe zum Schwimmer ging. Ihre Sachen ließ die Dame am Strand zurück. Die Frau war zielgerichtet in die Strömung geschwommen und nach einiger Zeit aus dem Blickfeld des Passanten verschwunden. Da sich die Bekleidung der Frau gegen 21 Uhr noch immer am Strand befand, von ihr aber jede Spur fehlte, setzte der Passant die Polizei in Kenntnis, die nach Abschätzung der Lage weitere Maßnahmen einleitete. Diverse Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren, unter anderem aus Walmsburg, Bleckede, Kaarßen, Hitzacker und Neuhaus, fuhren mit Booten zu Wasser. Parallel wurde der Schifffahrtsverkehr auf der Elbe teilweise gesperrt.

Im Laufe der Suchmaßnahmen meldete sich die betreffende Frau gegen 1.30 Uhr morgens telefonisch bei der Polizei, da sie von den Suchmaßnahmen gehört hatte. Ihr gehe es gut. Sie sei Streckenschwimmerin und war von Tiesmesland nach Glienitz geschwommen, wo sie abgeholt worden sei. Aufgrund der späten Stunde habe sie ihre Sachen zurückgelassen, um diese heute abzuholen. Die Suchmaßnahmen wurden eingestellt. az-online.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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