Flügel musste amputiert werden

Weißstorch überlebt Kollision mit Windrad nur knapp

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Tierärzte mussten dem Vogel einen Flügel amputieren, um sein Leben zu retten.

Lemwerder - Ein Weißstorch ist im Landkreis Wesermarsch nach dem Zusammenstoß mit einer Windkraftanlage nur knapp mit dem Leben davon gekommen.

Das Tier wurde schon vor gut zwei Wochen schwer verletzt am Fuße eines neu errichteten Windrads gefunden und in die Storchenpflegestation Wesermarsch nach Berne gebracht, wo der Storch notoperiert wurde. Tierärzte mussten dem Vogel einen Flügel amputieren, um sein Leben zu retten.

Nach Angaben der Storchenpflegestation geraten die streng geschützten Weißstörche häufig in die Rotorblätter von Windkraftanlagen. Die Tiere sehen die Anlagen zwar, erkennen jedoch nicht die Gefahr, die von ihnen ausgeht, wie ein Sprecher am Dienstag sagte. Der verletzte Storch lebe nun in der Pflegestation, die derzeit rund 50 Störche beherberge. dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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