450 Lehrer im Warnstreik

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Mit einem ersten Warnstreik von Lehrern und Pädagogen wollen die Gewerkschaften den Druck bei den laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder erhöhen.

Hannover - Mit einem Warnstreik haben rund 450 Lehrer in Niedersachsen am Montag für eine bessere Bezahlung demonstriert. Sie wollten damit Druck auf die laufenden Tarifverhandlungen für die Angestellten der Länder im öffentlichen Dienst ausüben.

Die Gewerkschaften fordern rund 5 Prozent mehr Geld, die Arbeitgeber haben bisher kein Angebot vorgelegt. An den Warnstreiks beteiligten sich nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Lehrer in Göttingen, Braunschweig, Nienburg, Osterode, Wolfsburg, Peine, Osterholz und Osnabrück.

In Niedersachsen arbeiten etwa 9000 angestellte Lehrer an den Schulen, darüber wird auch für rund 7000 pädagogische Mitarbeiter und allen anderen Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Landes verhandelt.

73 000 Lehrer in Niedersachsen, also die allermeisten, sind allerdings Beamte und von der Tarifrunde zunächst nicht direkt betroffen. Der Verhandlungsführer der Länder, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), hatte die Forderung der Gewerkschaften bisher als „völlig überzogen“ zurückgewiesen. Nächste Woche Donnerstag (24.) wird die Tarifrunde fortgesetzt.

dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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