Lebenserwartung in Niedersachsen steigt weiter

Hannover (dpa) - Die Menschen in Niedersachsen können auf ein immer längeres Leben hoffen. Die durchschnittliche Lebenserwartung für neugeborene Jungen beträgt inzwischen 77,2 Jahre, die für neugeborene Mädchen sogar 82,4 Jahre, teilte der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie (LSKN) am Donnerstag in Hannover mit.

Die Lebenserwartung hat damit allein innerhalb von zwölf Monaten um 0,2 Jahre zugenommen. Um das Jahr 1880 lag die Lebenserwartung für Männer noch bei gut 35 und für Frauen bei gut 38 Jahren. In den Anfangsjahren der Bundesrepublik Deutschland war sie für neugeborene Jungen immerhin schon auf knapp 66 Jahre und für Mädchen auf gut 69 Jahre gestiegen.

Seither hat sich die Lebenserwartung für Männer um weitere 11,4 und für Frauen sogar um 12,96 Jahre verlängert. Das LSKN nennt eine Reihe von Ursachen für diese Entwicklung. So sei die Säuglingssterblichkeit von fünf Prozent im Jahr 1950 auf 0,4 Prozent gesunken. Hinzu kämen der medizinische Fortschritt, eine flächendeckende ärztliche Notfallversorgung und eine verstärkte gesundheitliche Aufklärung. Ausschlaggebend sei nicht zuletzt auch die allgemeine Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse.

Quelle: kreiszeitung.de

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