12. September 2021 in Niedersachsen

Info zur Kommunalwahl: Wen soll ich am Sonntag wählen?

Wen soll man bei der Kommunalwahl in Niedersachsen am 12. September 2021 wählen? Die Auswahl an Antworten vielfältig. Eine Hilfestellung.

Nicht-Wählen ist keine Lösung. Wer am 12. September, oder vorab per Briefwahl nicht wählen geht, vergibt die Chance, die Richtung seiner Heimat mitzubestimmen. Denn, der neu zusammengesetzte Rat beschließt, wofür Geld ausgegeben wird. Die Frage lautet also: Wo soll ich meine drei Kreuze bei der Kommunalwahl setzen? Die Antwort ist so bunt wie das Leben. Orientierung, wer oder welche Partei am besten zu einem passt, geben Wahlprogramme oder digitale Lösungen wie der Wahl-O-Mat oder Voto. Das Voto-Ziel lautet: „Eine höhere Wahlbeteiligung erreichen“, so Mitgründer Julius Oblong.

Im Live-Ticker zur Kommunalwahl in Niedersachsen berichtet kreiszeitung.de am Sonntag, 12. September 2021, über die aktuellen Entwicklungen, die Ergebnisse, die gewählten Bürgermeister und Landräte.

Kommunalwahlen in Niedersachsen: Wen soll ich wählen?

Die Online-Plattform Voto soll für die Kommunalwahl am 12. September eine flächendeckende Gegenüberstellung der Partei-Positionen zu 30 wesentlichen Fragen bieten. Angelehnt ist die Funktion an den vor Bundes- und Landtagswahlen bekannten Wahl-O-Mat.

BundeslandNiedersachsen
Kommunalwahl12. September
Wahlberechtigtab 16 Jahre
zugelassenen Parteien26

Eine andere Möglichkeit könnte auch das Ausschlussprinzip sein. Gerade bei den Kommunalwahlen kommt es meist mehr auf den Kandidaten an, als auf ein Parteibuch oder Programm. Wer kommt aus meinem Wohngebiet? Wen kenne ich? Wer tickt so ähnlich wie ich? Wer vertritt die gleichen Ansichten? Antworten auf diese Frage können Aufschluss über einen möglichen Favoriten geben. Kommt man zu gar keiner Entscheidung, kann man die drei Kreuze auch splitten oder einer Partei geben.

Was passiert in Zukunft in meiner Heimat? Wer wählen geht, kann am 12. September mitbestimmen.

Alle Parteien und Wählergemeinschaften haben Internetseiten und sind mehr oder weniger in den Sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder Twitter vertreten. Inzwischen werben einige auch mit Videos und Webshows auf Youtube oder mit Podcasts.

Kommunalwahl: Das Recht zu wählen

Das Recht - nicht die Pflicht - zum „Wählen gehen“ ist im Grundgesetz (Paragraf 20) verankert. In vielen anderen Ländern ist das nicht selbstverständlich. Daher sollte jeder von diesem Recht auch Gebrauch machen. Denn manchmal sind nur wenige Stimme das Zünglein an der Waage. Ein weiterer Grund ist: Gehe ich nicht wählen - bestimmen andere wo es lang geht. Alle Wahlberechtigten haben gleich viele Stimmen, egal welches Amt sie bekleiden oder welchen Status sie haben.

Auch wenn man mit der großen Politik unzufrieden ist, nicht wählen aus Protest funktioniert nicht. Denn meinen Stimmen fallen einfach unter den Tisch. Geht man wählen, zieht eine Partei oder Person anderen vor. Ergo: Nicht zu wählen schadet keiner Partei.

Gehen Sie wählen! Auch, wenn’s vielleicht schwerfällt. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Robert Michael/ dpa

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