Keine Hinweise auf Gewalteinwirkung

Zwei Jungen sterben im Gartenteich - Obduktion bestätigt Vermutung

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Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden zwei jüngere Kinder in einem Gartenteich in Heere bei Hildesheim leblos von Zeugen aufgefunden.

Tragischer Unfall in Heere bei Salzgitter. Am Dienstagabend werden zwei Jungen im Alter von vier und sieben Jahren vermisst - kurz darauf entdecken Zeugen die Kinder leblos in einem Gartenteich.

Update: 27. Mai: Die beiden Kinder, die tot in einem Gartenteich bei Salzgitter gefunden wurden, sind ohne Fremdeinwirkung ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, sind auf Grund der Obduktionsergebnisse keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung erkennbar. Die Befunde sprechen für ein Ertrinken. Die Polizei geht auf Grund der Ermittlungen und derzeit durchgeführten Vernehmungen weiterhin von einem tragischen Unglücksfall aus.

Polizei Salzgitter: Kinder konnten wahrscheinlich nicht schwimmen

Update, 16 Uhr: Die Polizei in Salzgitter hat jetzt bestätigt, dass es sich bei den Kindern um zwei Jungen im Alter von vier und sieben Jahren handelt. Beide sollen in einem verwandtschaftlichen Verhältnis (Cousin) zueinander stehen.

Derzeit geht die Polizei davon aus, dass beide Jungen nicht schwimmen konnten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass es sich um einen tragischen Unfall handelte, ermittelt jedoch weiterhin in alle Richtungen. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat beim zuständigen Gericht einen Antrag auf eine rechtsmedizinische Untersuchung bei den Kindern beantragt.

Ursprüngliche Meldung: Heere/Baddeckenstedt - In einem Gartenteich im niedersächsischen Heere im Landkreis Wolfenbüttel sind zweileblose Jungen entdeckt worden. Ob sie durch ein Unglück ums Leben kamen oder Opfer eines Verbrechens wurden, war zunächst unklar, wie ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen sagte. „Wir gehen im Moment von einem Unfall aus, ermitteln aber in alle Richtungen.“ 

Polizei Salzgitter: Zeugen finden zwei Kinder in einem Gartenteich

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtete unter Berufung auf die Polizei, dass die Kinder im Laufe des Mittwochs obduziert werden sollen, um die Todesursache festzustellen.

Die Jungen sind laut Polizei „deutlich jünger als zehn Jahre“. Das genaue Alter wollte ein Sprecher aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes zunächst nicht nennen. Polizisten und Rettungskräfte hatten nach Polizeiangaben am Dienstag versucht, die beiden wiederzubeleben. Die Jungen seien aber noch vor Ort gestorben. Rettungskräfte und Anwohner stehen unter Schock.

Wie die Braunschweiger Zeitung berichtet, soll es sich bei den Jungen um einen Vierjährigen aus Heere und seinen siebenjährigen Cousin handeln.

Kinder tot im Gartenteich: Drama in Niedersachsen um zwei kleine Jungen

Bei der Polizei war am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr eine Vermisstenmeldung für zwei Jungen eingegangen. Kurz darauf wurden die Beamten zum Fundort der leblosen Kinder gerufen. NDR-Berichten zufolge handelte es sich dabei um die Vermissten.

Der Einsatz am Fundort auf einem Privatgrundstück zog sich über mehrere Stunden hin und war am frühen Mittwochmorgen laut Polizei noch nicht abgeschlossen. Neben Spezialkräften der Spurensicherung waren auch Feuerwehr und Notfallseelsorger im Einsatz. Im Laufe des Vormittags wollte die Polizei einen Überblick über den Stand der Ermittlungen geben.

Die Gemeinde Heere im Landkreis Wolfenbüttel zählt etwa 1100 Einwohner.

Gartenteich: Gefahr für Kinder

Gartenteiche sind immer wieder eine große Gefahr für Kinder. In Wildeshausen ist im März ein knapp zwei Jahre altes Mädchen im Garten ihrer Eltern beinahe ertrunken.

dpa

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Quelle: kreiszeitung.de

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