Speiseeis unbedenklich - keine krankmachenden Keime

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Dem Eisgenuss steht auch in diesem Sommer nichts im Wege.

Oldenburg - Dem Eisgenuss steht auch in diesem Sommer nichts im Wege. Eine gesundheitliche Gefährdung sei nahezu ausgeschlossen, teilte das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) am Mittwoch in Oldenburg mit.

604 Speiseeisproben aus Eisdielen in ganz Niedersachsen wurden mikrobiologisch untersucht. „In keiner Probe waren krankmachende Keime“, sagte Laves-Sprecherin Hiltrud Schrandt. 46 Proben seien dennoch beanstandet worden wegen mangelnder Hygiene in den Betrieben. Das Ergebnis sei wie in den Vorjahren, sagte Schrandt zur Halbzeitbilanz. Während des Sommers werden zwischen 1200 und 1300 Speiseeisproben untersucht.

In diesem Jahr legten die Eisprüfer ein besonderes Augenmerk auf stark gefärbtes Eis. In Eissorten wie „Blauer Engel“ und Waldmeister seien häufig künstliche Farbstoffe enthalten, die nach dem Gesetz entsprechend gekennzeichnet werden müssten, sagte Schrandt. Von 27 Proben aus Eisdielen wurden sieben beanstandet: Bei fünf fehlte der vorgeschriebene Warnhinweis: „kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“, bei zweien fehlte außerdem die Angabe „mit Farbstoff“.

Seit Sommer 2010 ist die Kennzeichnungspflicht für bestimmte Fabrstoffe verschärft worden. Die Ergebnisse zeigten, dass offenbar noch nicht alle Hersteller von Speiseeisvorprodukten auf Erzeugnisse umgestellt hätten, die diese Farbstoffe nicht mehr enthielten, sagte Schrandt. Zu den kritischen Farbstoffen gehören laut Laves Gelborange S (E110), Chinolingelb (E104), Azorubin und Allurarot (E122), Allurarot AC (E129), Tartrazin (E102) und Cochenillerot A (E124).

Quelle: kreiszeitung.de

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