Katastrophe im Weserstadion - Stadtbahnunfall in Hannover

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Auf dem Betriebsgelände der Verkehrsbetriebe Üstra in Hannover übten am Samstag 170 Einsatzkräfte mit rund 40 Fahrzeugen den Einsatz nach einem Unfall.

Hannover / Bremen. Knapp 500 Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte haben am Samstag den Katastrophenfall im Bremer Weserstadion geübt. 170 Einsatzkräfte übten in Hannover den Einsatz nach einem Stadtbahnunfall.

Knapp 500 Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte haben am Samstag den Katastrophenfall im Bremer Weserstadion geübt. Etwa genau so viele Komparsen spielten Zuschauer, die nach einer Explosion auf der Tribüne in Panik geraten.

Rund 60 Verletzte mussten die Sanitäter aus dem vollen Stadion tragen und auf dem Parkplatz versorgen. In erster Linie geht es darum, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte zu üben“, sagte ein Sprecher der Innenbehörde. Auch die Fluchtwege im umgebauten Weserstadion wollten die Experten testen.

Im vergangenen September waren nach einem Derby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger HSV mehrere Fans im Gedränge gestürzt. Knapp 30 Menschen wurden damals verletzt. Doch dieser Unfall habe nicht den Ausschlag für das Szenario gegeben, sagte Rainer Gausepohl von der Innenbehörde.

Feuerwehr probt Stadtbahnunfall

Feuerwehr probt Stadtbahnunfall

Auf dem Betriebsgelände der Verkehrsbetriebe Üstra in Hannover übten ebenfalls am Samstag 170 Einsatzkräfte mit rund 40 Fahrzeugen den Einsatz nach einem Unfall mit mehr als 20 Verletzten. Dazu wurde das Szenario nach einem Zusammenstoß einer Stadtbahn mit mehreren Autos nachgestellt. Beteiligt waren die Üstra, die DRK-Rettungsschule Niedersachsen, die Medizinischen Hochschule sowie die Feuerwehr Hannover.

dpa 

Quelle: kreiszeitung.de

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