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Junge behauptet, ein Alien zu sein – Wissenschaftler glauben ihm

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Von: Christian Einfeldt

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Er ist überzeugt, ein Mars-Alien zu sein. Bereits vor mehreren Jahren erfreute er sich unter Esoterikern großer Beliebtheit. Geben Wissenschaftler ihm nun recht?

Wolschski, Russland – Als Boris Kipriyanovich im Jahre 1996 im russischen Wolschski geboren wird, dauert es nicht lange, bis er seine Eltern zum ersten Mal überrascht. Im Alter von zwei Jahren konnte er schon lesen, schreiben und zeichnen. Wenige Wochen nach seiner Geburt sei er, wie das britische Online-Portal „Unilad“ berichtet, in der Lage gewesen „ohne Hilfe seinen Kopf aufrecht zu halten“. Wenige Jahre verstrichen, bis sich die Eltern des Jungen dann allerdings Gedanken machen mussten. Denn: Boris ist felsenfest überzeugt, ein Mars-Alien zu sein, der nach seinem Tod auf der Erde wiedergeboren wurde. Ganz schön verrückt – doch es gibt Wissenschaftler, die ihm Glauben schenken.

Planet:Mars
Radius:3.389,5 km
Oberfläche:144.800.000 km²
Entfernung von der Sonne:227.900.000 km

Russischer Junge ist überzeugt, ein Mars-Alien zu sein. Wiedergeboren auf der Erde

Während seine Freunde noch im Sandkasten spielten, berichtete er seinen Eltern bereits von außerirdischen Zivilisationen. Im Alter von sieben Jahren offenbarte er ihnen das nächste Geheimnis: Bereits vor seiner Geburt hätte er ein Leben geführt. Er sei ein Alien vom Mars, der bereits in einem früheren Leben die Erde als Pilot besuchte. Durch einen Atomkrieg seien viele Menschen des marsianischen Volkes ausgestorben.

Nur wenige hätten unter der Erde überlebt. Einer von ihnen sei also Boris. Ein russischer Junge, der sich nun erneut auf einer Mission befinde. Er müsse die Menschheit und die Erde retten. Vor wenigen Monaten offenbarte eine Studie, dass Aliens uns und die Erde längst entdeckt haben könnten. Liefert der Junge aus Russland nun den letzten Beweis? Zweifel an seiner Geschichte sind jedenfalls nicht unangebracht.

Russischer Alien vom Mars meint: Erlösung für die Menschheit wartet hinter der Sphinx

Aller Kritik zum Trotz glaubt Boris unermüdlich an seine Geschichten. Der „Indigo Boy“ prophezeit den Erd-Bewohnern eine genauso tragische Entwicklung, wie es zuvor die Marsmenschen erlebt hätten. Eine Zukunft, an dessen Ende ein Atomkrieg steht, der alles Leben auf der Erde auslöscht. Doch die Situation scheint nicht ausweglos zu sein. Gut, dass Boris den Ausweg aus dem drohenden Desaster kennt. Spoiler: Sie liegt nicht etwa in einer Asteroid-Abschusstechnik, die NASA und ESA gerade entwickeln.

Wie der „Marsianer“ in einem Video zugibt, seien seine Erinnerungen bereits etwas verblichen. Doch die Essenz weiß Boris immer noch zu übermitteln. Hinter der Sphinx von Gizeh befinde sich ein Öffnungs-Mechanismus, der nur darauf wartet, „aktiviert“ zu werden. Eine Betätigung des Zugangs würde die Menschheit ein für alle Male auf eine höhere Bewusstseins-Ebene bringen. Sie würde die Erlösung bedeuten.

Boris Kipriyanovich blickt Richtung Mars.
Boris Kipriyanovich ist überzeugt, ein Alien vom Mars zu sein. © Imago/UIG und Screenshot @houseofeaenki

Unsinn oder verblüffende Wahrheit? Wissenschaftler glauben russischen Mars-Alien

Für viele Menschen sind es reine Hirngespinste. Für Boris, mittlerweile 25 Jahre alt, steckte jedoch viel mehr dahinter. Als vermeintlicher Mars-Alien spürte er eine „starke Verbindung“ zu den antiken Ägyptern. Seit jeher hätten sie für das Leben auf dem Mars, das von der Nasa in den nächsten zehn Jahren geprüft wird, eine wichtige Rolle gespielt. Dass ausgerechnet hinter dem Ohr der Sphinx der Zugang zum Ende allen Elends sei, war für Boris genauso wenig verwunderlich wie die bloße Existenz von außerirdischem Leben, vor dem zuletzt ein unheimliches Geräusch gewarnt hatte.

Die Science-Fiction-Geschichten von Boris lassen die meisten Wissenschaftler in aller Regelmäßigkeit mit dem Kopf schütteln. Während er sich in Esoteriker-Kreisen großer Beliebtheit erfreut, beißen seine Thesen in der Wissenschaft eher auf Granit. Doch nicht alle Experten reihen sich der offensichtlichen Überzeugung ein, sondern finden „Beweise“ für die Verkündigungen von Mars-Boris.

Im Jahre 2017 entdeckten Wissenschaftler inmitten der Sphinx ein rund 30 Meter großes Vakuum. Eine Theorie besagt, dass sich hier ein Raumschiff befinden könnte. Ist die Sphinx eine Art Portal für interstellare Reisen? Für Marsmenschen wie Boris sollte die Antwort jedenfalls offensichtlich sein. Ob Fantasie oder Wahrheit: Seine Gedanken zu interstellaren Zusammenhängen verwundern nicht nur seine Eltern. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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