Immer mehr Mais auf Niedersachsens Äckern

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Der Maisanbau ist binnen einen jahres in Niedersachsen um 15 Prozent gestiegen.

Hannover - Auf Niedersachsens Äckern wächst immer mehr Mais. Die Anbaufläche ist in diesem Jahr gegenüber 2009 um rund 15 Prozent auf 532 000 Hektar gestiegen, teilte der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie (LSKN) am Dienstag mit.

Maßgeblich ist dabei vor allem der Zuwachs bei Silomais, der als Futter- oder Energiepflanze genutzt wird. Die Anbaufläche für Getreidemais blieb dagegen nahezu konstant.

Insgesamt werden zur Mais-Produktion inzwischen deutlich mehr als ein Viertel (28 Prozent) der gesamten Ackerflächen in Niedersachsen genutzt. Im ehemaligen Regierungsbezirk Weser-Ems wächst Mais sogar auf 44 Prozent der Äcker. Landesweit sind knapp 1,9 Millionen Hektar unter dem Pflug.

Die Anbauflächen für Weizen und andere Getreidesorten sind nach Angaben des LSKN dagegen um insgesamt fünf Prozent auf 858 500 Hektar zurückgegangen. Dennoch bleibt Weizen, der auf 24 Prozent der Ackerfläche des Landes wächst, Niedersachsens zweitstärkste Frucht. Es folgen Gerste (11), Raps (7) und Roggen auf sechs Prozent der Anbaufläche.

Außer bei Getreide ist die Anbaufläche auch bei Kartoffeln und Zuckerrüben um jeweils rund zwei Prozent auf 111 000 Hektar beziehungsweise knapp 100 000 Hektar zurückgegangen.

Das größte Flächen-Plus (70 Prozent) verzeichnete das LSKN bei Schnittblumen und Zierpflanzen, die derzeit auf knapp 2000 Hektar wachsen. Die Anbaufläche von Gemüse, Spargel und Erdbeeren wuchs geringfügig auf knapp 20 000 Hektar.

dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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