Hunde spüren vergrabenes Mordopfer auf

Die Polizei hat mittlerweile einen Tatverdächtigen festgenommen.

Stadthagen/Göttingen - Ein rätselhafter Mord beschäftigt die Polizei im Kreis Schaumburg. Spürhunde hätten die vergrabene Leiche eines 61 Jahre alten Rentners auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Stadthagen entdeckt, sagte ein Sprecher am Mittwoch.

Die Mordkommission habe am Dienstagabend in Göttingen bereits einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 49-jährige Stadthäger habe sich zu diesem Zeitpunkt aus privaten Gründen in der Universitätsstadt aufgehalten. Der Hintergrund der Tat sei allerdings noch völlig unklar. Der allein lebende Rentner war Ende August von einem Angehörigen als vermisst gemeldet worden.

Ursprünglich hatte die Polizei auch nur in einer Vermisstensache ermittelt. Doch als sich Anhaltspunkte dafür ergaben, dass der Rentner das Opfer eines Verbrechens geworden sein könnte, sei eine elfköpfige Mordkommission eingerichtet worden, sagte Sprecher Axel Bergmann.

Als es schließlich Hinweise darauf gab, dass der 61-Jährige vergraben worden sein könnte, untersuchten die Ermittler ein verdächtiges Anwesen. Nachdem vier Polizeispürhunde jeweils dieselbe Stelle angezeigt hatten, entdeckten die Fahnder die „gründlich verpackte Leiche“ in etwa einem Meter Tiefe. Sie hatte dort vermutlich bereits mehrere Wochen gelegen.

„Aus ermittlungstaktischen Gründen“ wollte die Polizei keine Einzelheiten zur Todesursache und zu einem möglichen Motiv nennen. Aus dem gleichen Grund gab es auch keine Angaben dazu, wie die Mordkommission auf die Spur des Tatverdächtigen gekommen ist.

dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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