Tat in Hoiersdorf

Ehepaar im eigenen Haus brutal überfallen und ausgeraubt

Hoiersdorf - Ein Ehepaar ist im Kreis Helmstedt mitten in der Nacht im eigenen Haus von mehreren Unbekannten brutal überfallen und ausgeraubt worden. Der Ehemann wurde dabei misshandelt und schwer verletzt. Er erlitt eine Schulterfraktur.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, drangen mehrere maskierte Männer in der Nacht zu Dienstag durch ein aufgebrochenes Fenster in das Haus in Hoiersdorf unweit der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt ein. Sie griffen die 60 und 61 Jahre alten Eheleute an, als diese eine halbe Stunde vor Mitternacht gerade ins Bett gehen wollten. Sie brachten ihre Opfer zu Boden, fesselten sie an Händen und Füßen und deckten ihnen den Kopf ab.

Auf den Ehemann schlugen die Räuber nach Angaben der Polizei so brutal ein, dass er eine Fraktur an der Schulter erlitt. Anschließend durchsuchten sie das Wohnhaus stundenlang nach Beute. Dabei fielen ihnen Schmuck, hochwertige Uhren, Kameras, Computer und Ausweispapiere in die Hände. Schließlich entkamen sie vermutlich in einem Auto.

Die Hilferufe der Opfer wurden erst am nächsten Morgen von Beschäftigten auf einer nahen Baustelle gehört. Die beiden Männer befreiten das Ehepaar und alarmierten die Polizei. Die Beamten bildeten eine vierköpfige Ermittlungsgruppe, die jetzt nach den Räubern fahndet. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter aus Osteuropa stammen. Möglicherweise hätten sich die Täter über Feldwege aus Sachsen-Anhalt kommend dem Haus ihrer Opfer genähert.

dpa

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